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Wacker Chemie AG

WCH.XETRA

Basic MaterialsXETRA · DE
91,20 €+2,01 %
AI-generierte Analyse· 11.4.2026

Unternehmensprofil

Bei Wacker Chemie dreht sich alles um Silizium – den Rohstoff, der sowohl in Solarpanels als auch in Computerchips steckt. Das Unternehmen produziert ultrareine Silizium-Kristalle, ohne die weder dein Smartphone noch das Solardach deines Nachbarn funktionieren würde. Mit 4,7 Milliarden Euro Börsenwert gehört Wacker zu den wenigen deutschen Chemieunternehmen, die in diesem High-Tech-Bereich mitspielen können.

Kennzahlen

Verlust je Aktie

-16,53 EUR

Das Unternehmen hat 2023 einen deutlichen Verlust gemacht – jede Aktie steht für 16,53 Euro Verlust statt Gewinn.

Gewinnmarge

-14,97%

Von jedem Euro Umsatz gingen fast 15 Cent als Verlust drauf – bei gesunden Unternehmen bleiben normalerweise 5-15 Cent als Gewinn übrig.

Forward-KGV

21,9

Basierend auf erwarteten Gewinnen für die nächsten 12 Monate kostet die Aktie das 22-fache des prognostizierten Jahresgewinns – ein normaler Wert für Chemieunternehmen.

Kurs-Umsatz-Verhältnis

0,86

Die Börse bewertet das Unternehmen mit weniger als einem Jahresumsatz – das deutet darauf hin, dass Investoren derzeit skeptisch sind.

52-Wochen-Spanne

58,85 - 92,10 EUR

Die Aktie schwankt stark und steht aktuell nahe ihrem Jahreshoch – ein Zeichen für die Volatilität im Chemiesektor.

Stärken

  • Technologie-Monopol: Wacker beherrscht die komplexe Herstellung von ultrareinem Silizium, das sowohl für Solaranlagen als auch Halbleiter unverzichtbar ist – eine Expertise, die sich nicht über Nacht aufbauen lässt.
  • Erholung in Sicht: Das Forward-KGV von 21,9 zeigt, dass Analysten für die kommenden 12 Monate wieder schwarze Zahlen erwarten, nachdem 2023 noch Verluste angefallen sind.
  • Wachstumsmärkte: Sowohl Solarenergie als auch Halbleiter sind Zukunftsbranchen mit strukturellem Wachstum – Wacker profitiert von beiden Trends gleichzeitig.

Risiken

  • Massive Verluste: Mit -16,53 Euro Verlust je Aktie und einer Gewinnmarge von -15% war 2023 ein Katastrophenjahr – solche Einbrüche zeigen, wie zyklisch das Geschäft ist.
  • Überkapazitäten bei Solar: Der Solarmarkt leidet unter chinesischer Überproduktion, was die Preise für Silizium massiv unter Druck setzt und Wackers wichtigstes Geschäftsfeld trifft.
  • Hohe Energiekosten: Als energieintensiver Produzent leidet Wacker besonders unter den in Deutschland gestiegenen Strompreisen – ein struktureller Nachteil gegenüber Konkurrenten in günstigeren Ländern.

Bewertung

Mit einem Forward-KGV von 21,9 ist Wacker moderat bewertet, falls die erwartete Erholung eintritt – zum Vergleich: BASF handelt bei einem Forward-KGV von etwa 12. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis von 0,86 zeigt aber auch die Skepsis der Anleger nach dem Verlustjahr 2023.

Fazit

Wacker bietet Chancen durch seine Technologieführerschaft in zwei Wachstumsmärkten, trägt aber das Risiko extremer Zyklen und strukturell hoher Kosten in Deutschland.

Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.