Zum Inhalt springen
Telefonica Logo

Telefonica

TEF.MC

Communication ServicesMC · ES
3,84 €+0,03 %
AI-generierte Analyse· 11.4.2026

Unternehmensprofil

Wer in Europa telefoniert, surft oder fernsieht, zahlt oft an Konzerne wie diesen — Telefónica versorgt Millionen Haushalte und Unternehmen in Spanien, Deutschland, Brasilien und weiteren Ländern mit Mobilfunk, Internet und TV. Das klingt nach einem sicheren Geschäft, aber der Blick in die Zahlen zeigt ein Problem: Telefónica macht derzeit Verluste, obwohl der Umsatz bei rund 9,2 Milliarden Euro liegt. Das liegt unter anderem an den enormen Schulden, die bei Telekommunikationsunternehmen typisch sind — Netzausbau kostet Milliarden, bevor der erste Kunde zahlt.

Kennzahlen

Dividendenrendite

7,81 %

Wer heute Telefónica-Aktien kauft, bekommt jedes Jahr 7,81 % des eingesetzten Betrags als Ausschüttung zurück — ein Tagesgeldkonto zahlt aktuell etwa 2–3 %. Das klingt attraktiv, ist aber nur dann nachhaltig, wenn das Unternehmen auch echte Gewinne erwirtschaftet.

Gewinn je Aktie (aktuell)

−0,41 EUR

Telefónica macht gerade Verluste: Pro Aktie wurden in den letzten zwölf Monaten 41 Cent Verlust eingefahren. Das bedeutet, die hohe Dividende wird nicht aus Gewinnen bezahlt — das ist auf Dauer kein tragfähiges Modell.

Erwartetes Kurs-Gewinn-Verhältnis (Forward-KGV)

15,97x

Analysten erwarten, dass Telefónica in Zukunft wieder Gewinne macht. Das Forward-KGV von 15,97 zeigt, wie viel Anleger bereit sind, für jeden künftig erwarteten Euro Gewinn zu zahlen — ähnlich wie ein Vielfaches des Jahresgewinns beim Hauskauf.

Kurs-Umsatz-Verhältnis

0,60x

Die gesamte Aktienmarktbewertung entspricht nur 60 % des Jahresumsatzes. Das ist historisch niedrig — zum Vergleich: Tech-Unternehmen kommen oft auf das 5- bis 20-fache. Günstig oder Warnsignal? Beides ist möglich.

Eigenkapitalrendite (ROE)

−8,72 %

Telefónica vernichtet aktuell Wert: Für jede 100 Euro, die Aktionäre rechnerisch im Unternehmen gebunden haben, entsteht ein Verlust von 8,72 Euro. Solange das Unternehmen keine Gewinne schreibt, ist diese Kennzahl ein Warnsignal.

Stärken

  • Planbare Einnahmen: Mobilfunk- und Internetverträge laufen meist 12 bis 24 Monate — Kunden kündigen selten spontan. Das sorgt für relativ stabile Umsätze, auch wenn die Wirtschaft schwächelt. Mit 9,2 Milliarden Euro Umsatz zeigt sich, wie groß diese Kundenbasis ist.
  • Geringe Kursschwankungen: Das Beta der Aktie liegt bei nur 0,30. Das bedeutet: Wenn der Gesamtmarkt um 10 % fällt, bewegt sich Telefónica historisch nur um etwa 3 %. Für jemanden, der ruhig schlafen will, kann das ein Vorteil sein.
  • Günstige Bewertung gemessen am Umsatz: Das Kurs-Umsatz-Verhältnis von 0,60 bedeutet, dass die Aktie günstiger bewertet ist als viele Wettbewerber im Telekommunikationssektor, wo Werte zwischen 1 und 2 üblich sind. Wer auf eine Erholung wettet, zahlt heute einen vergleichsweise kleinen Preis dafür.

Risiken

  • Verlustjahr mit negativer Gewinnmarge: Die aktuelle Gewinnmarge liegt bei −12 %. Das heißt: Von jedem Euro Umsatz geht rechnerisch 12 Cent Verlust ab — nicht übrig. Die Dividende von 7,81 % wird damit aus der Substanz oder durch neue Schulden finanziert, nicht aus echten Gewinnen. Das ist auf Dauer nicht durchhaltbar.
  • Kein Kurs-Gewinn-Verhältnis berechenbar: Weil Telefónica aktuell Verluste macht, lässt sich kein reguläres KGV berechnen. Anleger stützen sich damit vollständig auf die Prognose, dass die Gewinne zurückkehren — eine Wette auf die Zukunft, keine Bewertung der Gegenwart.
  • Kein Wachstum sichtbar: Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr nicht gewachsen (0 % Wachstum). Telekommunikation ist ein gesättigter Markt — Kunden wechseln kaum, aber neue kommen auch kaum dazu. Ohne Wachstum und ohne Gewinn bleibt die einzige Hoffnung auf Kostensenkung oder Zinsrückgang, beides dauert.

Bewertung

Das reguläre Kurs-Gewinn-Verhältnis lässt sich nicht berechnen, weil Telefónica aktuell Verluste schreibt. Das Forward-KGV von 15,97 basiert auf der Erwartung, dass das Unternehmen in den nächsten Monaten wieder profitabel wird — das ist kein garantierter Wert, sondern eine Schätzung von Analysten. Zum Vergleich: Deutsche Telekom wird aktuell mit einem Forward-KGV von rund 12 bewertet, Vodafone liegt bei etwa 10 — Telefónica ist damit teurer als beide, obwohl es gerade noch keine Gewinne macht. Ein Analysten-Kursziel ist in den vorliegenden Daten nicht enthalten.

Fazit

Telefónica zahlt eine Dividende von fast 8 % und hat eine günstige Bewertung gemessen am Umsatz — aber das Unternehmen macht aktuell Verluste, schreibt kein Wachstum und finanziert seine Ausschüttungen nicht aus echten Gewinnen.

Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.