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Schneider Electric S.E.

SU.PA

IndustrialsPA · FR
260,20 €0,00 %
AI-generierte Analyse· 11.4.2026

Unternehmensprofil

Hinter jedem Lichtschalter, jeder Industrieanlage und jedem Rechenzentrum stecken oft die Systeme von Schneider Electric — das Unternehmen verdient Geld mit der unsichtbaren Infrastruktur, die unsere elektrifizierte Welt am Laufen hält. Mit 146 Milliarden Euro Börsenwert ist das französische Unternehmen größer als SAP und macht aus jedem Euro Umsatz über 10 Cent Gewinn. Von der Energieverteilung in Fabriken bis zur Gebäudeautomation profitiert Schneider von zwei Megatrends: Elektrifizierung und Digitalisierung.

Kennzahlen

Kurs-Gewinn-Verhältnis (Forward)

26,4x

Die Aktie kostet das 26-fache des erwarteten Jahresgewinns — das ist teurer als der Industriedurchschnitt von etwa 20x, aber günstiger als die aktuellen 32,7x basierend auf dem letzten Jahr.

Gewinnmarge

10,4%

Von jedem Euro Umsatz bleiben 10,4 Cent als Gewinn übrig — das ist deutlich mehr als bei den meisten Industrieunternehmen, die oft nur 3-6% schaffen.

Eigenkapitalrendite (ROE)

15,6%

Das eingesetzte Eigenkapital wirft 15,6% Rendite ab — ein solider Wert, der zeigt, dass das Management das Geld der Aktionäre produktiv einsetzt.

PEG-Ratio

1,87

Das Verhältnis von Bewertung zu Wachstum liegt bei 1,87 — unter 1 gilt als günstig, über 2 als teuer, Schneider liegt also im oberen Bereich.

Dividendenrendite

1,6%

Die jährliche Dividende entspricht 1,6% des Aktienkurses — deutlich weniger als bei klassischen Dividendenwerten, aber typisch für wachstumsstarke Industrieunternehmen.

Stärken

  • Überdurchschnittliche Profitabilität: Mit 10,4% Gewinnmarge verdient Schneider deutlich mehr an jedem Euro Umsatz als typische Industrieunternehmen, was auf eine starke Marktstellung in wichtigen Nischen hindeutet.
  • Megatrend-Profiteur: Das Unternehmen profitiert sowohl von der Elektrifizierung (E-Autos, erneuerbare Energien) als auch von der Digitalisierung der Industrie — zwei Trends, die noch Jahre anhalten werden.
  • Solide Kapitalrendite: Die Eigenkapitalrendite von 15,6% zeigt, dass das Management in der Lage ist, das investierte Geld produktiv zu verwenden und nachhaltigen Wert zu schaffen.

Risiken

  • Hohe Bewertung: Mit einem Forward-KGV von 26,4x und einer PEG-Ratio von 1,87 ist die Aktie deutlich teurer als der Industriedurchschnitt — bei Enttäuschungen drohen entsprechend heftige Kursrückgänge.
  • Konjunkturabhängigkeit: Als Industrieausrüster ist Schneider stark von Investitionszyklen abhängig — in Rezessionen verschieben Unternehmen schnell geplante Modernisierungen ihrer Anlagen.
  • Niedrige Dividende: Mit nur 1,6% Dividendenrendite bietet die Aktie wenig Polster für schwierige Zeiten — Anleger sind fast ausschließlich auf Kursgewinne angewiesen.

Bewertung

Mit einem Forward-KGV von 26,4x ist Schneider deutlich teurer bewertet als etwa Siemens (18x) oder ABB (20x). Die PEG-Ratio von 1,87 zeigt, dass Anleger für das erwartete Wachstum einen hohen Preis zahlen — unter 1 wäre günstig, über 2 teuer. Bei 260 Euro notiert die Aktie nur 7% unter dem 52-Wochen-Hoch, hat aber seit dem Tief bei 193 Euro bereits 35% zugelegt.

Fazit

Schneider Electric profitiert als gut positionierter Ausrüster von den Megatrends Elektrifizierung und Digitalisierung, verlangt Anlegern aber eine hohe Bewertung ab, die bei Wachstumsenttäuschungen schnell korrigieren könnte.

Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.