Siemens Healthineers AG
SHL.XETRA
Unternehmensprofil
Wenn du das nächste Mal ins Krankenhaus gehst, stehen die Chancen gut, dass die MRT-Bilder von deinem Knie oder die Röntgenaufnahmen von deinem gebrochenen Arm von Geräten aus Erlangen stammen. Siemens Healthineers baut die teuren Maschinen, mit denen Ärzte in den Körper hineinschauen können — ein Geschäft mit hohen Eintrittsbarrieren, da sich Krankenhäuser nicht alle paar Jahre neue Millionen-Euro-Geräte kaufen. Das Unternehmen verdient dabei 9,1 Cent an jedem Euro Umsatz als Gewinn.
Kennzahlen
Gewinnmarge
9,1%
Von jedem Euro Umsatz bleiben 9,1 Cent als Gewinn — ein solider Wert für Medizintechnik, wo teure Entwicklung und Zulassungen die Margen drücken.
Forward-KGV (erwartete Bewertung)
15,9
Die Aktie kostet das 15,9-fache der erwarteten Jahresgewinne — günstiger als das aktuelle KGV von 19,9, was auf steigende Gewinne hindeutet.
PEG-Ratio (Bewertung zu Wachstum)
2,12
Ein Wert über 2 gilt als teuer — die Aktie ist also gemessen am erwarteten Gewinnwachstum recht hoch bewertet.
Eigenkapitalrendite (ROE)
11,2%
Das Unternehmen erwirtschaftet aus jedem Euro Eigenkapital 11,2 Cent Gewinn pro Jahr — ein gesunder Wert ohne Rückkauf-Verzerrung.
Dividendenrendite
2,7%
Die jährliche Ausschüttung liegt bei 2,7% des aktuellen Aktienkurses — etwas über dem deutschen Durchschnitt von etwa 2%.
Stärken
- Defensive Branche: Krankenhäuser brauchen auch in Rezessionen Röntgen- und MRT-Geräte, was für stabile Umsätze sorgt — besonders wichtig bei einem Beta von 0,85 (schwankt weniger als der Gesamtmarkt).
- Hohe Wechselkosten: Einmal installierte Millionen-Euro-Geräte schaffen langfristige Kundenbeziehungen, da Krankenhäuser nicht einfach den Anbieter wechseln können.
- Erwartetes Gewinnwachstum: Das Forward-KGV von 15,9 liegt deutlich unter dem aktuellen KGV von 19,9 — Analysten rechnen also mit steigenden Gewinnen.
Risiken
- Hohe Bewertung gemessen am Wachstum: Die PEG-Ratio von 2,12 zeigt, dass die Aktie teuer ist im Verhältnis zum erwarteten Gewinnwachstum — Werte über 2 gelten als überteuert.
- Regulierungsrisiko: Gesundheitssysteme stehen unter Kostendruck, was zu strengeren Genehmigungsverfahren für teure Medizingeräte führen kann.
- Zyklische Investitionen: Krankenhäuser verschieben teure Gerätekäufe bei Budgetknappheit, was die Umsätze schwanken lassen kann.
Bewertung
Mit einem Forward-KGV von 15,9 ist die Aktie günstiger bewertet als etablierte Medizintechnik-Konkurrenten wie Medtronic (KGV ca. 18) oder Abbott (KGV ca. 20). Das aktuelle KGV von 19,9 liegt im Branchendurchschnitt, aber die sinkende Bewertung bei erwarteten Gewinnen deutet auf Optimismus der Analysten hin.
Fazit
Siemens Healthineers bietet mit defensiver Medizintechnik stabile Erträge in einer alternden Gesellschaft, aber die PEG-Ratio von 2,12 zeigt eine bereits hohe Bewertung gemessen am Wachstumstempo.
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