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Shell PLC

SHELL.AS

EnergyAS · NL
39,27 €-0,80 %
AI-generierte Analyse· 11.4.2026

Unternehmensprofil

Ein Ölkonzern, der jedes Jahr etwa 70 Milliarden Euro Umsatz macht — ähnlich dem BIP von Ländern wie Kroatien. Die Besonderheit: Shell zahlt seinen Aktionären regelmäßig Gewinne aus (3,65% Dividendenrendite), sitzt aber in einer Branche, deren langfristige Nachfrage sinkt, weil die Welt weniger Öl und Gas braucht.

Kennzahlen

Gewinnmarge (wie viel vom Umsatz bleibt als Gewinn)

6,68%

Von jedem Euro Umsatz bleiben knapp 7 Cent Gewinn übrig — das ist niedrig. Bei einem Software-Unternehmen wären es oft 30–40 Cent. Das zeigt: Öl-Raffinerien und Tankstellen fressen durch ihre hohen Betriebskosten die meisten Einnahmen auf.

KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis)

15,3x

Die Aktie kostet 15,3 Euro pro verdientem Euro Gewinn pro Jahr. Zum Vergleich: Der DAX-Durchschnitt liegt bei etwa 12–14x. Shell ist also leicht teurer bewertet, obwohl es ein Öl-Konzern mit sinkender Nachfrage ist.

Forward-KGV (erwartetes KGV für nächstes Jahr)

11,0x

Analysten rechnen damit, dass Shell nächstes Jahr günstiger wird — nämlich 11-fach verdient. Das deutet darauf hin, dass der Markt mit höheren Gewinnen rechnet, entweder durch Ölpreisanstieg oder geschicktere Geschäfte.

Eigenkapitalrendite (ROE)

10,19%

Shell verdient mit dem Geld seiner Aktionäre 10 Cent pro Euro — nicht besonders hoch. Zum Vergleich: Ein stabiles Banken-Portfolio bringt oft 8–12%, aber ein Tech-Unternehmen kann locker 30%+ erreichen. Hier keine Verzerrung durch Rückkäufe zu befürchten, da das Eigenkapital nicht negativ ist.

Umsatz pro Aktie (Price-to-Sales)

0,82x

Die Aktie kostet weniger als der jährliche Umsatz pro Papier — das ist günstig und deutet darauf hin, dass der Markt Öl-Konzerne aktuell eher skeptisch sieht, obwohl sie viel Geld verdienen.

Stärken

  • Hohe Dividendenrendite von 3,65% — wer Einnahmen aus seiner Aktie haben möchte, bekommt regelmäßig Geld ausbezahlt. Das ist für Rentner oder defensive Anleger attraktiv, solange die Profite stabil bleiben.
  • Bewertung fällt nächstes Jahr (Forward-KGV 11,0x vs. aktuell 15,3x) — Analysten erwarten, dass der Gewinn pro Aktie deutlich steigt, entweder weil Ölpreise stabilisieren oder Kosten sinken. Das könnte die Aktie günstiger wirken lassen.
  • Solides Buch-zu-Markt-Verhältnis von 1,16x — die Aktie kostet nicht wesentlich mehr als das buchhalterische Vermögen (Fabriken, Reserven, Ausrüstung) wert ist. Das schützt vor extremer Überraktion.

Risiken

  • Niedrige Gewinnmarge von 6,68% macht Shell abhängig von Ölpreis und Raffinerie-Auslastung — sinkt der Ölpreis um 20%, fällt der Gewinn oft deutlich stärker. Das ist volatil und schwer vorherzusagen.
  • Langfristige Branchenschwäche: Die Welt braucht weniger Öl wegen Elektroautos und Energiewende. Shell investiert zwar in Windkraft und Solar, aber der Kern-Cashflow kommt weiterhin von Fossil. In 20 Jahren könnte dieses Geschäft deutlich schrumpfen.
  • Beta-Wert von -0,208 bedeutet: Wenn der Markt fällt, steigt Shell oft — aber wenn der Markt steigt, fällt Shell oft. Das ist untypisch und zeigt, dass Ölaktien zuletzt als Absicherung gegen Inflation, nicht als Wachstum gekauft werden.

Bewertung

Shell wird mit 15,3x des aktuellen Gewinns bewertet. Zum Vergleich: BP, der Konkurrenz-Konzern, handelt bei etwa 13–14x. Shell ist also etwas teurer, obwohl beide das gleiche Problem haben — abhängig von Ölpreisen. Das Forward-KGV von 11,0x verspricht, dass die Bewertung günstiger wird, wenn die erwarteten höheren Gewinne eintreten.

Fazit

Shell bietet hohe Dividenden (3,65%) und wird nächstes Jahr günstiger bewertet, was kurzfristig attraktiv klingt — aber die niedrige Gewinnmarge und sinkende Nachfrage nach Öl sind langfristig ein strukturelles Problem, das keine noch so günstige Bewertung vollständig löst.

Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.