Sandvik AB
SAND.ST
Unternehmensprofil
Ein schwedischer Industriekonzern, der Spezialwerkzeuge und Maschinen für Bergbau, Bauwesen und Fertigung herstellt — also die Ausrüstung, die andere Industrien am Laufen hält. Mit 32,4 Milliarden SEK Umsatz ist das Unternehmen groß genug, um global präsent zu sein, aber abhängig von Konjunkturzyklen wie Rohstoffpreise und Bauinvestitionen.
Kennzahlen
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
34,3x
Die Aktie kostet 34 Euro pro Euro jährlichem Gewinn — teuer für Industriekonzerne.
Forward-KGV (nächstes Jahr)
26,7x
Analysten erwarten Gewinnwachstum; Bewertung sinkt deutlich, falls Prognosen erfüllt werden.
Gewinnmarge
12,2%
Von jedem Euro Umsatz bleiben 12 Cent Gewinn — üblich für Industriefertiger, aber nicht besonders hoch.
Eigenkapitalrendite (ROE)
15,5%
Das Unternehmen erwirtschaftet 15,5 Cent Gewinn pro Euro Eigenkapital — solide, aber nicht außergewöhnlich.
PEG-Ratio (Bewertung vs. Wachstum)
2,79
Über 2,0 deutet auf teure Bewertung hin — Anleger zahlen viel für zukünftiges Wachstum.
Stärken
- Null Nettoschulden: Das Unternehmen hat keine Schulden, die es zurückzahlen muss — seltene Finanzstabilität in der Industriebranche und Puffer für schwierige Zeiten.
- Operative Rentabilität: Mit 12,2% Gewinnmarge verdient das Unternehmen effizienter als viele Wettbewerber im Maschinenbau — jeder Euro Umsatz wird nicht zu 3–5 Cent, sondern zu 12 Cent Gewinn verarbeitet.
- Sichere Dividende: Mit 1,5% Dividendenrendite schüttet das Unternehmen regelmäßig Gewinne an Aktionäre aus, ohne dabei finanziell aus dem Ruder zu laufen.
Risiken
- Teure Bewertung bei Konjunkturrisiko: Mit KGV 34,3 zahlt man Wachstumsprämie auf einen Zykliker — sinken Rohstoffpreise oder Bauaufträge, können Gewinne schnell um 20–30% einbrechen und die Aktie wird deutlich billiger.
- Hohe PEG-Ratio von 2,79: Für jedes Prozent erwartetes Wachstum zahlt man 2,79 Euro Bewertung — das ist teuer und lässt wenig Raum für enttäuschte Erwartungen.
- Volatilität höher als Markt: Mit Beta 1,33 schwankt die Aktie 33% stärker als der breite Index — in Marktabschwüngen ein Nachteil für schwache Nerven.
Bewertung
Mit KGV 34,3 ist die Aktie aktuell teuer bewertet — zum Vergleich: typische Industriekonzerne notieren bei KGV 12–18. Das Forward-KGV von 26,7 zeigt, dass Analysten Gewinnwachstum erwarten und die Aktie billiger werden könnte, falls dieses Wachstum eintritt. Die PEG-Ratio von 2,79 bestätigt: Für das angenommene Wachstum zahlt man einen hohen Preis.
Fazit
Finanzstark mit stabilen Margen, aber aktuell hoch bewertet — die Chance liegt im erwarteten Gewinnwachstum (Forward-KGV sinkt), das Risiko in Konjunkturabhängigkeit und wenig Sicherheitsmarge bei der Bewertung.
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