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Raytheon Technologies Corp

RTX.US

IndustrialsNYSE · US
201,56 $-0,80 %
AI-generierte Analyse· 11.4.2026

Unternehmensprofil

Wenn du eine Boeing 737 oder einen Airbus A320 fliegst, steckt mit hoher Wahrscheinlichkeit Technik von RTX drin — das Unternehmen baut die Triebwerke, Klimaanlagen und Navigationssysteme für praktisch jeden großen Flugzeughersteller der Welt. Mit 271 Milliarden USD Börsenwert ist RTX etwa so wertvoll wie McDonald's, obwohl die meisten Menschen den Namen nie gehört haben. Das Geschäft lebt von langfristigen Verträgen: Einmal verbaut, brauchen die Triebwerke über Jahrzehnte teure Ersatzteile und Wartung.

Kennzahlen

KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis)

40,6x

Anleger zahlen das 40-fache des Jahresgewinns für die Aktie — deutlich mehr als bei anderen Industrieunternehmen, die meist zwischen 15-25x handeln.

Forward-KGV (erwartetes KGV)

29,7x

Analysten erwarten steigende Gewinne, wodurch die Bewertung auf das 30-fache sinken würde — immer noch recht hoch für einen Industriekonzern.

PEG-Ratio (Bewertung zu Wachstum)

2,82

Werte über 2 gelten als teuer — die Aktie ist also selbst im Verhältnis zum erwarteten Gewinnwachstum ziemlich hoch bewertet.

Gewinnmarge

7,6%

Von jedem Dollar Umsatz bleiben 7,6 Cent als Gewinn — solide für die kapitalintensive Luft- und Raumfahrtbranche, aber nicht außergewöhnlich hoch.

Dividendenrendite

1,31%

Die jährliche Dividende entspricht 1,3% des Aktienkurses — weniger als deutsche Staatsanleihen und deutlich unter dem SP500-Durchschnitt von etwa 2%.

Stärken

  • Oligopol-Position: RTX teilt sich den Markt für Großraumtriebwerke praktisch nur mit Rolls-Royce und General Electric — neue Konkurrenten brauchen Jahrzehnte und Milliarden für die Zertifizierung.
  • Wartungsgeschäft: Einmal verbaute Triebwerke generieren über 20-30 Jahre kontinuierliche Einnahmen durch teure Ersatzteile und Service — wie ein Drucker, bei dem die Patronen das eigentliche Geschäft sind.
  • Niedrige Schwankung: Mit einem Beta von 0,43 schwankt die Aktie weniger als halb so stark wie der Gesamtmarkt — ideal für sicherheitsorientierte Anleger.

Risiken

  • Extreme Bewertung: Ein KGV von 40,6 bedeutet, dass Anleger 40 Jahre warten müssten, bis sie ihren Einsatz durch Gewinne zurückbekommen — viel zu lange für ein zyklisches Industrieunternehmen.
  • Zivile Luftfahrt-Abhängigkeit: Wirtschaftskrisen oder Pandemien können den Flugverkehr um 50% einbrechen lassen, was RTX direkt trifft — 2020 brach der Umsatz um Milliarden ein.
  • Fehlende Wachstumsdynamik: Keine Umsatzsteigerung im letzten Jahr und eine PEG-Ratio von 2,82 zeigen, dass Anleger sehr viel für sehr wenig Wachstum bezahlen.

Bewertung

Mit einem KGV von 40,6 und Forward-KGV von 29,7 ist RTX deutlich teurer als Konkurrent General Electric (KGV um 25) oder der Industriesektor insgesamt (etwa 20-25x). Die PEG-Ratio von 2,82 signalisiert eine Überbewertung im Verhältnis zum Gewinnwachstum. Selbst optimistische Analysten sehen begrenztes Kurspotenzial bei dieser Ausgangslage.

Fazit

RTX profitiert von einer Quasi-Monopolstellung im Triebwerksbau mit planbaren Wartungserlösen, aber die extreme Bewertung von über 40x Gewinn lässt kaum Raum für Enttäuschungen in der zyklischen Luftfahrtbranche.

Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.