Zum Inhalt springen
Pernod Ricard S.A. Logo

Pernod Ricard S.A.

RI.PA

Consumer DefensivePA · FR
65,22 €+0,03 %
AI-generierte Analyse· 11.4.2026

Unternehmensprofil

Ein Spirituosen- und Weinhersteller, der seine Flaschen in über 160 Ländern verkauft — denk an Absolut Vodka, Jameson Whiskey oder Ricard Pastis. Das Besondere: Das Unternehmen verdient von jedem verkauften Euro etwa 14 Cent als Gewinn, obwohl es keine eigenen Fabriken betreibt, sondern über Partner produziert (Asset-Light-Modell — das Unternehmen braucht kaum teure Anlagen). Die Aktie ist allerdings 37% unter ihrem 52-Wochen-Hoch gerutscht.

Kennzahlen

Gewinnmarge

14,1%

Von jedem Euro Umsatz bleiben 14 Cent als Gewinn — das ist überdurchschnittlich für Getränkehersteller (Branchenschnitt liegt bei 8–12%), zeigt dass Premium-Spirituosen rentabel sind.

KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis)

11,6x

Die Aktie kostet das 11,6-Fache des Jahresgewinns — zum Vergleich: ein durchschnittliches großes Unternehmen kostet 15–20x. Das klingt günstig, ist aber durch den Kursverfall bedingt, nicht weil das Unternehmen plötzlich billiger geworden ist.

Eigenkapitalrendite (ROE)

8,6%

Das Unternehmen erwirtschaftet 8,6% Gewinn auf das Eigenkapital — unter den 10–15% die man bei stabilen, großen Konzernen erwartet. Das deutet darauf hin, dass Geld teilweise nicht optimal eingesetzt wird.

Dividendenrendite

3,6%

Die Aktie zahlt 3,6% Dividende pro Jahr — das ist solide und typisch für reife Konsumgüterfirmen, gibt Anlegern regelmäßiges Cashback, sofern der Kurs nicht weiter fällt.

Kurs-zu-Buch-Verhältnis

1,39x

Die Aktie wird zum 1,39-Fachen des Buchwertes gehandelt — unter 2x gilt als fair bis günstig. Zeigt dass der Markt das Unternehmen nach dem Kursverfall nicht überbewertung, aber auch nicht als Schnäppchen sieht.

Stärken

  • Gewinnmarge von 14% ist deutlich höher als der Branchendurchschnitt (8–12%) — Premium-Spirituosen lassen sich mit hohem Aufschlag verkaufen, weil Käufer für Qualität und Markenreputation zahlen.
  • Asset-Light-Modell braucht kaum Fabrikinvestitionen — das Unternehmen vergeben die Produktion an Partner und behalten die Marge. Dadurch wird weniger Kapital gebunden und der Free Cash Flow (verfügbares Geld nach Investitionen) ist größer.
  • Dividendenrendite von 3,6% ist attraktiv für Einsteiger, die regelmäßige Ausschüttungen wollen — kombiniert mit dem niedrigen KGV von 11,6x bedeutet das: niedrige Einstiegskosten plus monatliche Cashflows.

Risiken

  • ROE von 8,6% ist schwach — das Unternehmen erwirtschaftet weniger Gewinn aus dem Eigenkapital als große Konkurrenten (Ziel: 12–15%). Das kann bedeuten, dass Managemententscheidungen weniger effizient sind oder Schulden die Rendite drücken.
  • Kursverfall um 37% in 52 Wochen ist dramatisch — die Aktie ist von 104 EUR auf 65 EUR gefallen, obwohl die Finanzdaten stabil aussehen. Das deutet auf Sorgen hin, die in Zahlen noch nicht sichtbar sind (z.B. schwache Absätze, Margen-Druck in China oder Überkapazität).
  • Null Umsatzwachstum und null Free Cash Flow in den Daten — das ist ein Warnsignal, dass das Unternehmen stagniert oder die Daten veraltet sind. Falls das aktuell ist: Das Geschäft wächst nicht, das Geld wird nicht effizient verwendet.

Bewertung

Die Aktie wird mit KGV 11,6x bewertet (Forward-KGV: 12,3x) — das ist günstiger als große Konkurrenten wie Diageo (KGV ~16–18x). Aber der Kurs ist vom 52-Wochen-Hoch (104 EUR) um 37% gefallen, ohne dass ein konkretes neues Geschäftsproblem sichtbar ist. Das lässt vermuten: Der Markt preist Sorgen ein, die noch nicht in den aktuellen Gewinnen abgebildet sind. Ein Forward-KGV von 12,3x ist nur attraktiv, wenn das Wachstum wieder anspringt.

Fazit

Eine günstig bewertete Spirituosen-Marke mit stabiler Gewinnmarge (14%) und 3,6% Dividendenrendite, aber der massive Kursverfall ohne klaren neuen Grund und das Wachstum von null deuten an, dass Anleger Probleme sehen, die noch nicht offensichtlich sind — das ist gleichzeitig Chance (falls es Überreaktion ist) und Risiko (falls der Markt recht hat).

Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.