Philip Morris International Inc
PM.US
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Während alle über E-Zigaretten reden, macht ein Tabakkonzern 67% seiner Umsätze mit Zigaretten und verdient dabei von jedem Euro unfassbare 67 Cent Rohgewinn. Die Gewinnmarge von 28% ist dreimal höher als bei den meisten anderen Konsumgütern. Das Unternehmen sitzt buchhalterisch in einer besonderen Situation: Es hat praktisch kein Eigenkapital mehr, was die üblichen Rentabilitätskennzahlen unmöglich macht.
Gewinnmarge
28%
Von jedem Euro Umsatz bleiben 28 Cent als Reingewinn — bei normalen Konsumgüterunternehmen sind es meist 5-10 Cent.
KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis)
21,8x
Anleger zahlen das 22-fache des Jahresgewinns pro Aktie — für Tabakaktien ein normaler Wert trotz der hohen Rentabilität.
Freier Cashflow
10,7 Mrd. USD
So viel Geld bleibt nach allen Ausgaben und notwendigen Investitionen übrig — davon fließt ein großer Teil als Dividende an die Aktionäre.
Dividendenrendite
3,6%
Anleger bekommen jährlich 3,6% des Aktienkurses als Ausschüttung — deutlich mehr als die meisten anderen Aktien zahlen.
Schuldenquote
0%
Das Unternehmen hat praktisch keine Nettoverschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital — allerdings ist das Eigenkapital selbst fast bei null.
Mit einem KGV von 21,8 und Forward-KGV von 18,7 ist die Aktie ähnlich bewertet wie andere Tabakkonzerne. Analysten sehen das Kursziel bei 194,84 USD, also 23% über dem aktuellen Kurs von 158 USD. Die PEG-Ratio von 1,8 deutet darauf hin, dass die Bewertung im Verhältnis zum Gewinnwachstum leicht erhöht ist.
Fazit
Philip Morris bietet hohe Dividenden und stabile Cashflows aus einem schrumpfenden aber extrem profitablen Geschäft, steht aber vor dem Strukturwandel einer ganzen Industrie.
Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.