Koninklijke Philips NV
PHIA.AS
Unternehmensprofil
Ein Medizintechnik-Konzern, der Geräte für Krankenhäuser und Haushalte baut — von CT-Scannern über Zahnbürsten bis zu Beatmungsgeräten. Das Geschäft läuft gerade durch eine Sanierungsphase: Der Gewinn pro Aktie liegt bei nur 0,93 Euro, obwohl das Unternehmen 5,1 Milliarden Euro Umsatz macht — das bedeutet, dass Profitabilität derzeit nicht optimal läuft.
Kennzahlen
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
26,1x (aktuell) / 14,6x (nächstes Jahr erwartet)
Die Aktie ist jetzt teuer bewertet, sollte aber günstiger werden wenn Gewinne steigen.
Gewinnmarge
5,0%
Von jedem Euro Umsatz bleiben nur 5 Cent Gewinn — bei starken Konkurrenten sind es 15–20%.
PEG-Ratio (Bewertung im Verhältnis zum Gewinnwachstum)
0,36
Unter 1 deutet auf Unterbewertung hin — Anleger zahlen weniger pro Wachstumsprozentpunkt als üblich.
Eigenkapitalrendite (ROE)
7,8%
Das ist niedrig — das Unternehmen verdient wenig mit seinem eigenen Kapital; normale Rendite liegt bei 10–15%.
Kurs-Umsatz-Verhältnis
1,29x
Die Marktkapitalisierung (23,1 Mrd. Euro) ist 1,3-mal so groß wie der jährliche Umsatz (5,1 Mrd. Euro).
Stärken
- Niedrige Verschuldung: Das Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital liegt bei 0 — das Unternehmen hat kaum Schulden und kann notfalls leicht neue Maßnahmen finanzieren, ohne Banken um Erlaubnis zu bitten.
- Attraktive Zukunftsbewertung: Das Forward-KGV von 14,6x ist deutlich niedriger als das aktuelle KGV von 26,1x — Analysten erwarten, dass Gewinne stark steigen und die Aktie damit günstiger wird.
- Stabile Dividendenrendite: Mit 3,5% Dividendenrendite zahlt das Unternehmen regelmäßig Geld an Aktionäre aus — das ist mehr als eine normale Sparquote in Deutschland bringt.
Risiken
- Sehr niedrige Profitabilität: Mit einer Gewinnmarge von nur 5% läuft die operative Effizienz unter Potenzial — Konkurrenten verdienen doppelt oder dreifach so viel mit jedem Euro Umsatz; das deutet auf strukturelle Probleme oder massive Restrukturierungen hin.
- Schwache Eigenkapitalrendite von 7,8%: Das Unternehmen nutzt sein eigenes Kapital ineffizient und verdient viel weniger als typische Industriekonzerne — ein Zeichen dafür, dass die operativen Geschäfte unter Druck stehen.
- Hohe aktuelle Bewertung trotz niedriger Gewinne: Das KGV von 26,1x ist sehr teuer für ein Unternehmen mit 5% Gewinnmarge — wenn die erwartete Gewinnsteigerung ausfällt, könnte die Aktie deutlich fallen.
Bewertung
Das Unternehmen kostet aktuell das 26,1-fache eines Jahresgewinns pro Aktie — das ist teuer und bedeutet, dass Anleger lange warten müssen, bis sie ihr Geld zurück haben (siehe Sparquote oben: Bei 3,5% Rendite dauert das 29 Jahre). Das Forward-KGV von 14,6x ist allerdings fairer und deutet darauf hin, dass Analysten mit einer deutlichen Gewinnverbesserung rechnen. Zum Vergleich: Siemens Healthineers hat ein KGV von etwa 21x und eine Gewinnmarge von 16% — die Konkurrenz läuft also spürbar besser. Ein Analysten-Kursziel liegt in den vorliegenden Daten nicht vor.
Fazit
Die Aktie könnte eine Turnaround-Chance sein, wenn die Profitabilität von 5% auf normal-industrielle 12–15% steigt — birgt aber das Risiko, dass die geplante Sanierung scheitert und die hohe aktuelle Bewertung zusammenbricht.
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