Procter & Gamble Company
PG.US
Unternehmensprofil
Während andere Konzerne in Wachstumsmärkten expandieren, macht P&G das Gegenteil: Das Unternehmen verkaufte in den letzten Jahren dutzende Marken und konzentriert sich nur noch auf die profitabelsten Bereiche wie Windeln, Zahnpasta und Waschmittel. Von jedem verkauften Dollar bleiben 19 Cent als Gewinn übrig — dreimal mehr als bei den meisten anderen Konsumgüterherstellern. Mit 339 Milliarden Dollar Börsenwert ist P&G wertvoller als Netflix und BMW zusammen.
Kennzahlen
Gewinnmarge
19,3%
Von jedem Dollar Umsatz bleiben 19 Cent als Gewinn — bei den meisten Unternehmen sind es nur 5-8 Cent, was P&Gs Fokus auf profitable Marken zeigt.
Eigenkapitalrendite (ROE)
31,6%
Das Eigenkapital wirft über 31% Rendite ab, was teilweise durch massive Aktienrückkäufe aufgebläht wird — diese verkleinern das Eigenkapital buchhalterisch und lassen die Kennzahl höher aussehen.
Dividendenrendite
2,85%
P&G zahlt seit 67 Jahren ununterbrochen Dividende und hat sie 66 Jahre in Folge erhöht — eine der längsten Serien überhaupt.
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
21,5
Anleger zahlen das 21,5-fache des Jahresgewinns für eine Aktie — typisch für defensive Qualitätsaktien, aber nicht billig.
Beta-Faktor
0,40
Die Aktie schwankt nur 40% so stark wie der Gesamtmarkt — ein Zeichen für die Stabilität des Geschäfts mit alltäglichen Produkten wie Zahnpasta und Waschmittel.
Stärken
- Extreme Profitabilität: Mit 19,3% Gewinnmarge verdient P&G dreimal mehr pro verkauftem Dollar als typische Konsumgüterhersteller — ein Zeichen für starke Marken, die Preiserhöhungen durchsetzen können.
- Dividenden-Aristokrat: 66 Jahre ununterbrochene Dividendenerhöhungen zeigen die Zuverlässigkeit des Geschäfts — selbst in Rezessionen kaufen Menschen Zahnpasta und Windeln.
- Geringe Schwankungen: Der Beta-Faktor von 0,40 bedeutet, dass die Aktie nur halb so stark schwankt wie der Gesamtmarkt — ideal für risikoaverse Anleger.
Risiken
- Teeure Bewertung: Das PEG-Verhältnis von 4,62 zeigt, dass Anleger viel für wenig Wachstum zahlen — alles über 2 gilt als teuer, P&G liegt mehr als doppelt so hoch.
- Schuldenfreie Bilanz als Warnsignal: Ein Schulden-Eigenkapital-Verhältnis von 0 ist ungewöhnlich und könnte bedeuten, dass P&G zu konservativ agiert und Wachstumschancen verpasst.
- Stagnierendes Wachstum: Bei null Prozent Umsatzwachstum zahlen Anleger trotzdem das 21,5-fache des Gewinns — ein hoher Preis für ein Unternehmen ohne Dynamik.
Bewertung
Mit einem KGV von 21,5 und Forward-KGV von 21,7 ist P&G teurer als Nestlé (19x) oder Unilever (18x), obwohl diese ähnlich stabile Geschäfte haben. Anleger zahlen also einen Aufschlag für P&Gs amerikanische Herkunft und die lange Dividendenhistorie.
Fazit
P&G bietet außergewöhnliche Stabilität und Dividendenzuverlässigkeit für defensive Anleger, verlangt aber einen hohen Preis bei stagnierendem Wachstum.
Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.