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Nokia Oyj

NOKIA.HE

TechnologyHE · FI
8,03 €-0,27 %
AI-generierte Analyse· 11.4.2026

Unternehmensprofil

Ein Telekommunikations-Ausrüster, der nicht mehr Handys baut, sondern die Infrastruktur verkauft, die 5G-Netze zum Laufen bringt — vergleichbar mit einem Unternehmen, das nicht Autos verkauft, sondern die Tankstellen und Straßen baut. Mit 6,1 Milliarden Euro Umsatz ist Nokia deutlich kleiner als zur Smartphone-Zeit, aber profitabler in dem, das es noch macht.

Kennzahlen

Aktuelles Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

73,0x

Für jeden Euro Gewinn zahlen Anleger 73 Euro — extrem teuer für ein stabiles, langsam wachsendes Infrastruktur-Unternehmen.

Forward-KGV (erwartete Bewertung nächstes Jahr)

13,2x

Deutlich günstiger als aktuell, wenn die erwarteten Gewinne zutreffen — deutet auf kurzfristige Unterbewertung hin.

Gewinnmarge

3,3%

Von jedem Euro Umsatz bleiben 3,3 Cent Gewinn — sehr niedrig, typisch für Hardware-Hersteller mit hohen Material- und Produktionskosten.

Schulden zu Eigenkapital (Debt-to-Equity)

0,0

Null Schulden relativ zum Eigenkapital — Nokia sitzt auf einer sauberen Bilanz ohne Fremdkapital-Risiken.

Preis-zu-Buchwert (Price-to-Book)

1,13x

Die Aktie kostet nur 13% mehr als das reine Vermögen im Konzern wert ist — günstig bei stabilen Unternehmen.

Stärken

  • Schuldenfreie Bilanz: Mit Debt-to-Equity von 0,0 hat Nokia keine Kreditverbindlichkeiten zu bedienen — gibt Flexibilität für Investitionen oder Dividenden in unsicheren Zeiten.
  • 5G-Infrastruktur-Nachfrage: Telekommunikations-Netzbetreiber weltweit bauen 5G aus und brauchen dafür Hardware von Unternehmen wie Nokia — ein struktureller Wachstumstreiber, der Jahre anhalten wird.
  • Bewertungs-Diskrepanz: Das aktuelle KGV von 73x ist künstlich aufgebläht (sehr niedriger Gewinn im Bezugsjahr), das Forward-KGV von 13,2x deutet auf normalisierte Gewinne hin, die die Aktie günstiger machen könnten.

Risiken

  • Extrem dünne Gewinnmargen: Mit nur 3,3% Gewinnmarge ist Nokia anfällig für Material- oder Personalkosten-Anstiege — kleine Störungen können den Profit deutlich drücken.
  • Stagnation: Umsatz und EPS wachsen aktuell mit 0% — Nokia sitzt auf der Stelle, während Konkurrenten wie Ericsson (Konkurrenz in 5G-Hardware) wachsen könnten.
  • Abhängigkeit von wenigen Großkunden: Telekom-Konzerne sind Massenkäufer und können Preise drücken — Nokia hat wenig Ausweichoptionen und sitzt nicht am längeren Hebel.

Bewertung

Das aktuelle KGV von 73x wirkt absurd hoch, erklärt sich aber durch einen temporär schwachen Gewinn im Bezugsjahr. Das Forward-KGV von 13,2x ist deutlich realistischer und liegt unter Konkurrenten wie Ericsson (Forward-KGV ca. 18–20x), was Nokia relativ günstig macht — wenn die erwarteten Gewinne tatsächlich eintreten. Ohne Analyst-Kursziel in den Daten bleibt offen, wie viel Luft nach oben realistisch ist.

Fazit

Nokia könnte eine Gegenwette sein auf stabilisierende 5G-Nachfrage bei attraktiver Forward-Bewertung, aber die Gewinnmarge von nur 3,3% bedeutet, dass jedes Störgeräusch in den Kosten den Kurs abkaufen kann — für Anfänger eher ein spekulativer Trade als ein sicheres Sparplan-Investment.

Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.