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MTU Aero Engines AG

MTX.XETRA

IndustrialsXETRA · DE
327,70 €-0,88 %
AI-generierte Analyse· 11.4.2026

Unternehmensprofil

Jedes zweite Triebwerk in Verkehrsflugzeugen trägt einen Baustein von MTU – doch das Unternehmen verdient sein Geld nicht hauptsächlich mit dem Verkauf neuer Teile, sondern mit deren Wartung und Reparatur über Jahrzehnte. Wie ein Drucker-Hersteller, der mit den Patronen verdient, nur dass hier ein Triebwerk 30 Jahre lang regelmäßig Service braucht. Bei 4,6 Milliarden Euro Umsatz bleiben 11,6 Cent von jedem Euro als Gewinn übrig – deutlich mehr als bei den meisten Industrieunternehmen.

Kennzahlen

Gewinnmarge

11,6%

Von jedem Euro Umsatz bleiben 11,6 Cent als Gewinn – bei den meisten Industrieunternehmen sind es nur 5-8 Cent.

KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis)

17,3

Anleger zahlen das 17,3-fache des Jahresgewinns für die Aktie – ein moderater Wert für ein Unternehmen in der Luftfahrt.

Eigenkapitalrendite (ROE)

26,3%

Das Unternehmen erwirtschaftet 26 Cent Gewinn pro Euro Eigenkapital – sehr hoch, aber normal für Asset-Light-Geschäfte wie Wartungsdienstleistungen.

Kurs-Buchwert-Verhältnis

5,5

Die Aktie kostet das 5,5-fache des buchhalterischen Werts – spiegelt die wertvollen, aber schwer messbaren Wartungsverträge wider.

PEG-Ratio (Bewertung zu Wachstum)

1,29

Das Verhältnis von Bewertung zu Wachstum liegt bei 1,29 – Werte unter 1 gelten als günstig, über 2 als teuer.

Stärken

  • Wartungsgeschäft mit planbaren Einnahmen: MTU verdient über Jahrzehnte an jedem verkauften Triebwerk durch Reparaturen und Ersatzteile – wie ein Abo-Modell für Flugzeugteile.
  • Hohe Gewinnmarge von 11,6% zeigt, dass das Unternehmen seine Marktstellung in Geld umwandeln kann – Wartung und Reparatur sind profitabler als der reine Verkauf neuer Teile.
  • Schuldenfreie Bilanz mit einem Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital von 0 – das Unternehmen kann auch schwere Krisen ohne Liquiditätsprobleme überstehen.

Risiken

  • Abhängigkeit von der Luftfahrt macht MTU anfällig für Krisen wie Corona – weniger Flüge bedeuten weniger Wartungsbedarf und sinkende Umsätze.
  • Freier Cashflow liegt bei null Euro, obwohl das Unternehmen Gewinne macht – das bedeutet, alle Einnahmen fließen zurück ins Geschäft statt in die Kassen der Anleger.
  • Forward-KGV von 21,7 ist höher als das aktuelle KGV von 17,3 – Analysten erwarten sinkende Gewinne in den kommenden Jahren.

Bewertung

Mit einem KGV von 17,3 und einem Forward-KGV von 21,7 ist MTU moderat bewertet – zum Vergleich: Konkurrent Safran handelt bei etwa 25x und Rolls-Royce bei rund 15x. Die PEG-Ratio von 1,29 deutet auf eine faire Bewertung hin, da sie zwischen den Extremen von unter 1 (günstig) und über 2 (teuer) liegt.

Fazit

MTU bietet durch sein Wartungsgeschäft planbare Langzeit-Einnahmen und hohe Margen, trägt aber das Risiko schwankender Luftfahrtzyklen und aktuell stagnierender freier Geldflüsse.

Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.