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Monday.Com Ltd

MNDY.US

TechnologyNASDAQ · US
58,81 $-5,74 %
AI-generierte Analyse· 11.4.2026

Unternehmensprofil

Stell dir vor, du baust ein digitales Whiteboard, auf dem Teams ihre Projekte, Aufgaben und Abläufe organisieren — das ist der Kern von monday.com. Was viele nicht wissen: Das Unternehmen verdient sein Geld ausschließlich über monatliche oder jährliche Abonnements, nicht über einmalige Verkäufe. Das bedeutet: Einmal gewonnene Kunden zahlen Monat für Monat, was den Umsatz planbarer macht als bei klassischen Softwareverkäufern.

Kennzahlen

Aktuelles Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

26,3x

Du zahlst also das 26-fache des aktuellen Jahresgewinns pro Aktie. Für ein Wachstumsunternehmen im Software-Bereich ist das moderat — viele Konkurrenten liegen deutlich darüber.

Forward-KGV (Bewertung auf Basis der erwarteten Gewinne)

15,1x

Wenn die Gewinnerwartungen stimmen, würdest du die Aktie nur noch zum 15-fachen des nächsten Jahresgewinns kaufen. Das klingt deutlich günstiger — aber es hängt davon ab, ob die Wachstumserwartungen auch eintreten.

PEG-Ratio (Verhältnis von Bewertung zu erwartetem Gewinnwachstum — unter 1 gilt als günstig)

0,28

Ein Wert unter 1 bedeutet, dass die Aktie im Verhältnis zu ihrem erwarteten Gewinnwachstum günstig bewertet ist. 0,28 ist sehr niedrig — das Wachstum wird vom Markt aktuell kaum eingepreist.

Gewinnmarge

9,6 %

Von jedem verdienten Dollar bleiben knapp 10 Cent als Gewinn übrig. Für ein Softwareunternehmen ist das noch ausbaufähig — reife Softwareanbieter erreichen oft 20–35 %.

Kurs-Buchwert-Verhältnis (zeigt, wie viel du im Verhältnis zum buchmäßigen Wert des Unternehmens zahlst)

2,4x

Du zahlst etwa das 2,4-fache dessen, was das Unternehmen laut Buchhaltung wert ist. Das ist für ein Softwareunternehmen relativ niedrig — ein Zeichen, dass der Markt die Aktie derzeit nüchtern bewertet.

Stärken

  • Das Abo-Modell sorgt für planbaren Umsatz: 333,9 Mio. USD Umsatz kommen nicht aus Einmalverkäufen, sondern aus wiederkehrenden Abonnements. Das macht das Geschäft stabiler als bei Unternehmen, die jedes Jahr von Neuem verkaufen müssen.
  • Die Aktie ist gemessen am erwarteten Gewinnwachstum ungewöhnlich günstig bewertet: Ein PEG-Ratio von 0,28 bedeutet, dass der Markt das zukünftige Wachstum kaum im Kurs berücksichtigt. Wenn die Wachstumserwartungen eintreten, könnte das eine Chance sein.
  • Das Unternehmen hat keine Schulden (Verschuldungsgrad 0). Das ist in einem Umfeld mit hohen Zinsen ein echter Vorteil — es fallen keine Zinszahlungen an, die den Gewinn auffressen.

Risiken

  • Der Aktienkurs ist seit seinem 52-Wochen-Hoch von 316,98 USD auf aktuell 58,81 USD gefallen — ein Rückgang von über 80 %. Das zeigt, wie stark der Markt seine Erwartungen nach unten korrigiert hat. Wer jetzt einsteigt, wettet darauf, dass der Tiefpunkt erreicht ist.
  • Die Gewinnmarge liegt mit 9,6 % noch weit unter dem, was reife Softwareunternehmen erzielen. Das bedeutet: Das Unternehmen gibt noch sehr viel Geld für Wachstum und Vertrieb aus. Steigt dieser Druck, kann die Marge schnell wieder schrumpfen.
  • Umsatz- und Gewinnwachstum werden in den Daten mit 0 % ausgewiesen — das kann auf eine Übergangsphase oder eine Datenlücke hinweisen, macht eine verlässliche Wachstumseinschätzung aber schwierig. Anleger sollten das mit aktuellen Quartalszahlen selbst gegenchecken.

Bewertung

Das aktuelle KGV liegt bei 26,3 — du zahlst also das 26-fache des diesjährigen Gewinns. Das Forward-KGV auf Basis der erwarteten Gewinne sinkt auf 15,1, was deutlich günstiger wirkt als etwa Salesforce mit einem Forward-KGV von rund 28 oder ServiceNow mit rund 45. Ein Analysten-Kursziel ist in den vorliegenden Daten nicht enthalten.

Fazit

monday.com ist ein schuldenfreies Abo-Softwareunternehmen, das gemessen an seinen Gewinnerwartungen ungewöhnlich niedrig bewertet ist — gleichzeitig ist der Kurs seit seinem Hoch um über 80 % eingebrochen, die Gewinnmarge bleibt dünn, und ob das Wachstum die aktuellen Erwartungen rechtfertigt, ist offen.

Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.