Zum Inhalt springen
Klöckner & Co SE Logo

Klöckner & Co SE

KCO.XETRA

Basic MaterialsXETRA · DE
12,30 €+1,15 %
AI-generierte Analyse· 11.4.2026

Unternehmensprofil

Ein Stahlhändler, der Bleche und Profile an Bauunternehmen und Maschinenbauer weiterverkauft, steckt gerade in einer schweren Krise. Das Unternehmen macht bei 1,46 Milliarden Euro Umsatz derzeit Verluste und die Aktie kostet nur noch 40% ihres Buchwertes. Die Stahlbranche leidet unter schwacher Nachfrage aus der deutschen Industrie und hohen Energiekosten.

Kennzahlen

Gewinnmarge

-0,8%

Das Unternehmen macht derzeit Verluste — von jedem Euro Umsatz gehen 0,8 Cent verloren, während gesunde Unternehmen normalerweise 5-15 Cent Gewinn machen.

Kurs-Buchwert-Verhältnis

0,40x

Die Aktie kostet nur 40% des rechnerischen Firmenwertes — das kann ein Schnäppchen oder ein Zeichen für echte Probleme sein.

Forward-KGV (erwartetes Kurs-Gewinn-Verhältnis)

22,3x

Analysten erwarten eine Erholung — sie rechnen mit einem KGV von 22, was für Stahlhändler im normalen Bereich liegt.

Dividendenrendite

1,6%

Trotz Verlusten zahlt das Unternehmen noch eine kleine Dividende — das zeigt Vertrauen in die Erholung, ist aber nicht nachhaltig bei negativen Gewinnen.

52-Wochen-Spanne

5,10€ - 12,48€

Die Aktie hat sich seit dem Tiefpunkt mehr als verdoppelt und steht fast am Jahreshoch — viel Hoffnung auf Besserung ist schon eingepreist.

Stärken

  • Niedrige Bewertung: Mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,40 kostet die Aktie weniger als die Hälfte des rechnerischen Firmenwertes — bei einer Erholung der Stahlbranche könnte das viel Potenzial bieten.
  • Keine Verschuldung: Das Unternehmen hat praktisch keine Schulden im Verhältnis zum Eigenkapital, was in der Krise Flexibilität gibt und das Pleiterisiko reduziert.
  • Günstige Bewertung bei Erholung: Die PEG-Ratio von 0,10 zeigt, dass die Aktie sehr günstig bewertet wäre, falls die erwartete Gewinnwende tatsächlich kommt.

Risiken

  • Aktuelle Verluste: Bei einer negativen Gewinnmarge von -0,8% und einem Verlust je Aktie von -0,54 Euro verbrennt das Unternehmen gerade Geld — ohne Erholung wird das Eigenkapital aufgezehrt.
  • Zyklische Branche: Stahlhändler leiden extrem unter Konjunkturschwäche und hohen Energiekosten — eine Erholung hängt von Faktoren ab, die das Unternehmen nicht beeinflussen kann.
  • Hohe Kurserholung bereits erfolgt: Die Aktie hat sich vom Tiefpunkt bei 5,10 Euro schon auf 12,30 Euro mehr als verdoppelt — viel Optimismus könnte bereits im Kurs stecken.

Bewertung

Das Forward-KGV von 22,3 basiert auf Analystenschätzungen für eine Gewinnwende — das wäre für Stahlhändler normal, aber nur falls die Erholung tatsächlich kommt. Andere deutsche Stahlunternehmen wie Salzgitter handeln bei ähnlichen Problemen mit vergleichbaren Bewertungen. Die extrem niedrige Bewertung gemessen am Buchwert (0,40) zeigt, dass der Markt noch sehr skeptisch ist.

Fazit

Eine potenzielle Turnaround-Chance zu sehr günstiger Bewertung, aber mit dem hohen Risiko, dass die erhoffte Erholung der Stahlbranche ausbleibt und weitere Verluste das Eigenkapital aufzehren.

Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.