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Johnson & Johnson

JNJ.US

HealthcareNYSE · US
238,46 $-1,18 %
AI-generierte Analyse· 11.4.2026

Unternehmensprofil

Wenn du heute Aspirin, Listerine oder ein Pflaster kaufst, steckt vermutlich Johnson & Johnson dahinter — aber 70% der Umsätze kommen inzwischen aus verschreibungspflichtigen Medikamenten und teuren Krebstherapien. Von jedem Euro Umsatz bleiben 28 Cent als Gewinn übrig, während normale Pharmakonzerne oft bei 10-15 Cent liegen. Das Unternehmen spaltet gerade sein Konsumgeschäft (Shampoo, Pflaster) ab, um sich komplett auf das lukrativere Pharmageschäft zu konzentrieren.

Kennzahlen

KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis)

21,6

Die Aktie kostet das 21,6-fache des Jahresgewinns — für Pharmakonzerne ein moderater Wert, da viele bei 25-30 liegen.

Gewinnmarge

28,5%

Von jedem Dollar Umsatz bleiben 28,5 Cent als Gewinn — eine außergewöhnlich hohe Marge, die zeigt wie profitabel Medikamente sind.

Eigenkapitalrendite (ROE)

35,0%

Das Eigenkapital wirft 35% Rendite ab — ein sehr hoher Wert, der aber durch Aktienrückkäufe verzerrt sein kann, die das Eigenkapital buchhalterisch verkleinern.

Dividendenrendite

2,1%

Die jährliche Dividende liegt bei 2,1% des Aktienkurses — Johnson & Johnson zahlt seit 61 Jahren ununterbrochen Dividende und erhöht sie jedes Jahr.

Beta-Faktor

0,33

Die Aktie schwankt nur ein Drittel so stark wie der Gesamtmarkt — ein Zeichen für Stabilität, aber auch weniger Wachstumschancen.

Stärken

  • Extrem stabile Dividende: Johnson & Johnson zahlt seit 61 Jahren ununterbrochen Dividende und erhöht sie jedes Jahr — nur 3 andere Unternehmen weltweit schaffen das.
  • Riesige Gewinnmarge von 28,5%: Medikamente lassen sich nach der teuren Entwicklung fast ohne zusätzliche Kosten verkaufen, was zu außergewöhnlich hoher Profitabilität führt.
  • Krisenresistent: Der Beta-Faktor von 0,33 zeigt, dass die Aktie in Marktturbulenzen nur ein Drittel so stark schwankt wie andere Aktien — Menschen brauchen Medikamente auch in Rezessionen.

Risiken

  • Hohe Eigenkapitalrendite von 35% könnte durch Aktienrückkäufe künstlich aufgebläht sein — diese verkleinern das Eigenkapital buchhalterisch und lassen die Kennzahl besser aussehen als sie ist.
  • Fehlende Wachstumsdaten: Die Finanzdaten zeigen kein Umsatzwachstum, was bei einem Pharmakonzern ungewöhnlich ist und auf stagnierende Geschäfte hindeuten könnte.
  • Hohe Bewertung: Das Kurs-Umsatz-Verhältnis von 6,1 bedeutet, dass Anleger jeden Dollar Umsatz mit 6 Dollar bewerten — ein hoher Preis, der wenig Spielraum für Enttäuschungen lässt.

Bewertung

Mit einem KGV von 21,6 ist Johnson & Johnson günstiger bewertet als viele Pharmakonzerne wie Novo Nordisk (KGV 30+) oder ASML (KGV 40+). Das Forward-KGV von 20,9 zeigt, dass Analysten für nächstes Jahr leicht steigende Gewinne erwarten. Für einen defensiven Pharmakonzern mit stabiler Dividende ist das eine faire Bewertung.

Fazit

Johnson & Johnson bietet solide Dividenden und Stabilität in unsicheren Zeiten, aber die fehlenden Wachstumsdaten und die hohe Bewertung lassen wenig Spielraum für Kurssteigerungen.

Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.