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Intesa Sanpaolo SpA

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Financial ServicesMI · IT
5,66 €+0,80 %
AI-generierte Analyse· 11.4.2026

Unternehmensprofil

Stell dir vor, jede zehnte Person in Italien hat ihr Konto, ihre Altersvorsorge oder ihren Kredit bei derselben Bank — genau das ist die Realität von Intesa Sanpaolo. Mit einer Marktkapitalisierung von knapp 98 Milliarden Euro ist sie die mit Abstand größte Privatkundenbank Italiens und gleichzeitig ein wichtiger Baustein der Vermögensverwaltung in ganz Europa. Was viele nicht wissen: Intesa verdient inzwischen fast genauso viel Geld mit Versicherungen und Vermögensverwaltung wie mit klassischen Krediten — das macht sie weniger abhängig von Zinsen als eine typische Bank.

Kennzahlen

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

10,7x

Für jeden Euro Jahresgewinn zahlst du aktuell 10,70 Euro — das ist für eine europäische Großbank eher günstig. Viele andere Banken werden ähnlich oder teurer bewertet.

Gewinnmarge

36,8 %

Von jedem Euro Einnahmen bleiben 37 Cent als Gewinn übrig. Bei einer normalen Industriefirma sind es meist 5–10 Cent — Banken mit einem gut laufenden Gebührengeschäft können deutlich mehr einbehalten.

Dividendenrendite

6,7 %

Wer heute investiert, bekommt allein durch Dividenden 6,7 % pro Jahr ausgezahlt — das ist mehr als das Dreifache des aktuellen deutschen Sparbuchzinses und einer der Hauptgründe, warum viele Einkommensanleger diese Aktie kaufen.

Eigenkapitalrendite (ROE)

14,3 %

Die Bank verdient auf das eingesetzte Eigenkapital 14,3 % — das bedeutet: Von 100 Euro, die die Bank als Eigenkapital hat, erwirtschaftet sie 14,30 Euro Gewinn pro Jahr. Für eine europäische Bank ist das ein ordentlicher Wert.

Kurs-Buchwert-Verhältnis

1,47x

Du zahlst 1,47 Euro für jeden Euro, den die Bank laut Bilanz wert ist. Liegt dieser Wert unter 1, gilt eine Aktie oft als rechnerisch günstig — hier liegt er knapp darüber, was zeigt, dass der Markt dem Geschäftsmodell etwas Extraprämie zugesteht.

Stärken

  • Hohe Ausschüttung: Mit einer Dividendenrendite von 6,7 % zahlt Intesa Sanpaolo deutlich mehr aus als die meisten europäischen Bankaktien. Wer regelmäßige Erträge sucht, bekommt hier ohne Kursgewinne schon eine attraktive Rendite.
  • Überdurchschnittliche Profitabilität: Eine Gewinnmarge von 36,8 % zeigt, dass Intesa nicht nur Kredite vergibt, sondern einen großen Teil des Geldes aus dem margenstarken Versicherungs- und Vermögensverwaltungsgeschäft holt — das ist stabiler als reines Zinsgeschäft.
  • Niedrige Kursschwankungen: Mit einem Beta-Wert von 0,82 — das misst, wie stark eine Aktie im Vergleich zum Gesamtmarkt schwankt, wobei 1,0 dem Marktdurchschnitt entspricht — bewegt sich die Aktie ruhiger als der breite Markt. Das kann gerade für Einsteiger angenehm sein.

Risiken

  • Kaum Wachstum: Das Umsatzwachstum liegt bei 0 % — die Bank wächst aktuell nicht. Der PEG-Wert (ein Maß dafür, wie teuer die Aktie im Verhältnis zum Wachstum ist — unter 1 gilt als günstig) liegt bei 27,9, was signalisiert: Die Bewertung lässt sich kaum mit Wachstum rechtfertigen. Wer auf steigende Gewinne hofft, braucht hier viel Geduld.
  • Abhängigkeit vom Zinsumfeld: Eine Bank verdient einen Großteil ihres Geldes an der Zinsdifferenz — also dem Unterschied zwischen dem Zins, den sie für Kredite nimmt, und dem Zins, den sie für Einlagen zahlt. Sinken die Leitzinsen in Europa weiter, schrumpft genau diese Differenz — und damit ein wichtiger Teil der Einnahmen.
  • Klumpenrisiko Italien: Der Großteil des Geschäfts hängt an der wirtschaftlichen Lage Italiens. Italien hat eine der höchsten Staatsverschuldungen in der Eurozone. Kommt es dort zu einer Finanzkrise, wäre Intesa Sanpaolo direkt betroffen — als Halter italienischer Staatsanleihen und Kreditgeber italienischer Unternehmen.

Bewertung

Das aktuelle KGV von 10,7 und das Forward-KGV (also das KGV auf Basis der für nächstes Jahr erwarteten Gewinne) von 11,0 sind für eine europäische Großbank nicht teuer — zum Vergleich: die Commerzbank wird mit einem KGV von rund 8 bewertet, die BNP Paribas mit etwa 7. Intesa liegt also leicht über dem europäischen Bankendurchschnitt, was sich mit der höheren Profitabilität erklären lässt. Ein Analysten-Kursziel ist in den vorliegenden Daten nicht enthalten.

Fazit

Intesa Sanpaolo bietet mit 6,7 % Dividendenrendite und einer Gewinnmarge von 37 % eine der ertragsstärksten Bankaktien Europas — wer jedoch auf Kursgewinne hofft, muss damit umgehen, dass das Unternehmen aktuell nicht wächst und stark von der wirtschaftlichen Entwicklung Italiens abhängt.

Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.