International Business Machines
IBM.US
Unternehmensprofil
Was früher der König der Großrechner war, kämpft heute um seine Zukunft: Die über 100 Jahre alte Tech-Ikone verdient ihre 20 Milliarden Dollar Umsatz hauptsächlich mit Cloud-Computing und Beratungsdienstleistungen, nachdem sie sich von klassischen Hardware-Sparten getrennt hat. Von jedem Euro Umsatz bleiben stolze 16 Cent als Gewinn übrig – deutlich mehr als bei den meisten Tech-Dienstleistern mit 5-8 Cent.
Kennzahlen
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
20,7
Anleger zahlen das 20,7-fache des Jahresgewinns für die Aktie – ein moderater Wert für Tech-Unternehmen, die oft bei 25-40 liegen.
Eigenkapitalrendite (ROE)
35,2%
Das Unternehmen erwirtschaftet 35 Cent Gewinn pro Euro Eigenkapital – dieser hohe Wert kann durch Aktienrückkäufe verzerrt sein, die das Eigenkapital künstlich verkleinern.
Gewinnmarge
15,7%
Von jedem Dollar Umsatz bleiben 16 Cent als Gewinn – eine überdurchschnittlich hohe Marge für einen IT-Dienstleister.
Dividendenrendite
2,8%
Die Aktie zahlt jährlich 2,8% Dividende aus – ein solider Wert, der über dem deutschen 10-Jahres-Zins liegt.
Kurs-Umsatz-Verhältnis
3,2
Der Börsenwert entspricht dem 3,2-fachen Jahresumsatz – ein moderater Wert, der zeigt, dass die Aktie nicht überteuert erscheint.
Stärken
- Profitabilität: Mit 15,7% Gewinnmarge erwirtschaftet IBM deutlich höhere Margen als typische IT-Dienstleister mit 5-8% – ein Zeichen für wertvolle Spezialisierung.
- Zuverlässige Ausschüttungen: Die Dividendenrendite von 2,8% bietet Anlegern regelmäßige Erträge, auch wenn das Geschäft schwächelt.
- Moderate Bewertung: Das KGV von 20,7 liegt unter dem Tech-Durchschnitt und deutet darauf hin, dass schlechte Nachrichten bereits im Kurs eingepreist sind.
Risiken
- Schrumpfende Größe: Der Marktkapitalisierung von 217 Milliarden Dollar ist IBM kleiner als viele Cloud-Konkurrenten wie Microsoft (3 Billionen) – ein Nachteil im kapitalintensiven Tech-Geschäft.
- Verzerrte Kennzahlen: Die hohe Eigenkapitalrendite von 35,2% kann durch Aktienrückkäufe künstlich aufgebläht sein, die das Eigenkapital verkleinern und die Kennzahl optisch verbessern.
- Wachstumsschwäche: Bei einem PEG-Ratio (Verhältnis von Bewertung zu Wachstum) von 2,2 zahlen Anleger zu viel für das erwartete Wachstum – Werte über 2 gelten als teuer.
Bewertung
Mit einem Forward-KGV von 19,2 (erwartete Gewinne nächstes Jahr) ist IBM günstiger bewertet als Cloud-Riesen wie Microsoft (28x) oder Salesforce (45x). Das deutet darauf hin, dass Anleger wenig Wachstum erwarten. Die moderate Bewertung spiegelt die Unsicherheit über IBMs Transformation wider.
Fazit
IBM bietet hohe Margen und moderate Bewertung für vorsichtige Anleger, kämpft aber mit schwachem Wachstum in einem von Tech-Riesen dominierten Markt.
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