H & M Hennes & Mauritz AB (publ)
HM-B.ST
Unternehmensprofil
Ein Textilkonzern, der 49,6 Milliarden Euro jährlich mit Kleidung umsetzt — aber von jedem Euro nur 5,5 Cent als Gewinn behält. Das ist die klassische Herausforderung der Modeindustrie: hohe Umsätze, magere Gewinne, weil Konkurrenz und Rohstoffkosten brutal sind. Die Aktie wird mit dem 23-fachen des Jahresgewinns bewertet, während der Markt insgesamt wächst — aber H&M nicht.
Kennzahlen
Gewinnmarge
5,5 %
Von jedem Euro Umsatz bleiben 5,5 Cent Gewinn — typisch für Modehandel, aber dünn für Stabilität.
Eigenkapitalrendite (ROE)
27,9 %
Theoretisch sehr hoch, aber wahrscheinlich durch Aktienrückkäufe optisch aufgeblasen — echte operative Effizienz niedriger.
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
23,1x
Investor zahlt 23 Euro für jeden Euro jährlichen Gewinn — Forward-KGV von 21,2x deutet kaum Wachstum ein.
PEG-Ratio
2,23
Verhältnis von Bewertung zu Wachstum — über 2,0 gilt als teuer, hier signalisiert das: Aktie ist überbewertet relativ zum Wachstum.
Kurs-zu-Umsatz-Verhältnis
1,26x
Investor zahlt 1,26 Euro für jeden Euro Jahresumsatz — für Textilhandel ein normales bis hohes Niveau.
Stärken
- Umsatz von 49,6 Milliarden Euro zeigt Skalierung und globale Präsenz — in dieser Größenordnung können Einkaufskosten gedrückt werden und Fixkosten verteilt sich auf viele Märkte.
- Dividendenrendite von 4,1 % bei stabilem Geschäft — Anleger bekommen regelmäßig Geld zurück, nicht nur durch steigende Kurse.
- Forward-KGV von 21,2x unter dem aktuellen 23,1x deutet an, dass Analysten leichte Gewinnerholung erwarten — falls Mode-Einzelhandel 2025 wieder anzieht.
Risiken
- Umsatz wächst null Prozent — das Unternehmen verkauft dieselbe Menge wie im Vorjahr. In einer wachsenden Wirtschaft ist Stagnation ein Warnsignal für Marktanteilverluste oder schwache Nachfrage.
- PEG-Ratio von 2,23 bedeutet: Die Aktie wird teuer bewertet, obwohl kaum Wachstum kommt — Investoren zahlen für Nostalgie, nicht für Perspektive. Sollte die Gewinnerwartung sinken, fällt die Aktie.
- Gewinnmarge von nur 5,5 % ist extrem anfällig für Störungen — ein plötzlicher Rohstoffpreisanstieg oder Einzelhandelskrise drückt Gewinne sofort in den Keller, weil kaum Puffer vorhanden ist.
Bewertung
Das Unternehmen wird mit dem 23,1-fachen Jahresgewinns bewertet (KGV 23,1x), sinkt auf 21,2x wenn man künftige Gewinne einrechnet (Forward-KGV). Zum Vergleich: Der durchschnittliche Mode-Einzelhändler in Europa notiert bei KGV 15–18x. H&M zahlt also einen Aufschlag von 20–40 %, obwohl das Umsatzwachstum null ist. Die hohe PEG-Ratio von 2,23 warnt vor Überbewertung. Ein Analysten-Kursziel ist in den Daten nicht vorhanden.
Fazit
H&M ist ein stabiler Schwergewicht im Textilhandel mit großem Umsatz und sicherer Dividende — aber stagniert im Wachstum und wird damit zu teuer bewertet, wenn Mode-Einzelhandel nicht wieder anzieht.
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