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GSK plc

GSK.LSE

HealthcareLSE · GB
2.176,00 GBX+0,42 %
AI-generierte Analyse· 11.4.2026

Unternehmensprofil

Wer regelmäßig eine Grippeimpfung bekommt oder Shingrix gegen Gürtelrose gehört hat, kennt bereits eines der wichtigsten Produkte von GSK — einem britischen Pharmaunternehmen, das mit Impfstoffen und verschreibungspflichtigen Medikamenten rund 8,6 Milliarden Pfund im Jahr umsetzt. Was viele nicht wissen: GSK hat sich in den letzten Jahren stark von einem klassischen Allround-Pharmakonzern hin zu einem Spezialisten für Infektionskrankheiten und Onkologie (Krebsmedikamente) verwandelt — der Konsumgüterbereich (Sensodyne, Voltaren) wurde 2022 als eigenes Unternehmen abgespalten. Die Aktie kostet aktuell 2.176 Pence (etwa 21,76 Pfund) und ist an der Londoner Börse notiert.

Kennzahlen

Aktuelles KGV (Kurs geteilt durch Jahresgewinn pro Aktie)

15,7x

Für jeden Pfund Gewinn zahlst du aktuell 15,70 Pfund — im Pharmabereich ein eher niedriger Wert.

Forward-KGV (KGV auf Basis des erwarteten Gewinns)

8,5x

Analysten erwarten deutlich höhere Gewinne — das würde GSK optisch sehr günstig machen.

Gewinnmarge (Anteil des Umsatzes, der als Gewinn bleibt)

17,5 %

Von jedem verdienten Pfund bleiben 17,5 Pence Gewinn — in der Pharmabranche eher im unteren Mittelfeld.

Eigenkapitalrendite (ROE — wie effizient das Unternehmen mit dem Eigenkapital wirtschaftet)

43,3 %

Sehr hoher Wert, aber Vorsicht: Aktienrückkäufe können diesen Wert künstlich aufblähen.

Dividendenrendite (jährliche Ausschüttung im Verhältnis zum Aktienkurs)

3,1 %

Du bekommst 3,10 Pfund Dividende pro 100 Pfund investiertem Kapital pro Jahr.

Stärken

  • Günstiger Ausblick: Das Forward-KGV von 8,5 zeigt, dass der Markt für die nächsten Monate mit deutlich höheren Gewinnen rechnet als heute. Wenn diese Erwartungen eintreten, wäre die Aktie zum aktuellen Kurs vergleichsweise günstig bewertet.
  • Verlässliche Dividende: GSK schüttet aktuell 3,1 % des Aktienkurses jährlich als Dividende aus. Das ist mehr als ein Tagesgeldkonto derzeit bringt — und kommt zusätzlich zu möglichen Kurssteigerungen.
  • Geringe Kursschwankungen: Der Beta-Wert von 0,35 bedeutet, dass die GSK-Aktie nur etwa ein Drittel so stark schwankt wie der Gesamtmarkt. Wenn die Börse um 10 % fällt, verliert GSK im Schnitt nur etwa 3,5 % — das macht sie zu einem ruhigen Anker im Depot.

Risiken

  • Verzerrte Eigenkapitalrendite: Der ROE von 43,3 % klingt beeindruckend, muss aber mit Vorsicht gelesen werden. Aktienrückkäufe verkleinern das Eigenkapital im Unternehmen buchhalterisch — das lässt die Renditekennzahl optisch höher erscheinen, als es das eigentliche operative Geschäft rechtfertigt.
  • Kein ausgewiesener freier Cashflow: Aus den vorliegenden Daten ist kein freier Cashflow (also das Geld, das nach allen Investitionen tatsächlich übrig bleibt) ableitbar. Das erschwert die Einschätzung, wie viel Spielraum GSK wirklich für Dividenden, Schuldenabbau oder neue Forschung hat.
  • Patentklippe im Hintergrund: Pharmakonzerne wie GSK sind strukturell abhängig davon, dass ihre wichtigsten Medikamente durch Patente geschützt sind. Läuft ein Patent aus, können Generika-Hersteller dasselbe Mittel viel billiger anbieten — und der Umsatz kann innerhalb weniger Monate massiv einbrechen. Bei GSK laufen in den kommenden Jahren mehrere wichtige Patente aus, was die Wachstumserwartungen unter Druck setzt.

Bewertung

Das aktuelle KGV von 15,7 bedeutet: Du zahlst für jeden Pfund Jahresgewinn aktuell 15,70 Pfund. Das liegt unter dem Niveau von Wettbewerbern wie AstraZeneca (KGV ca. 35x) oder Pfizer (KGV ca. 20x) — GSK wirkt damit im direkten Vergleich günstiger bewertet. Noch auffälliger ist das Forward-KGV von 8,5: Wenn die Gewinnerwartungen der Analysten für die nächsten Monate aufgehen, wäre GSK für diese Branche sehr niedrig bewertet. Ein Analysten-Kursziel ist in den vorliegenden Daten nicht enthalten.

Fazit

GSK bietet mit einem Forward-KGV von 8,5 und einer Dividende von 3,1 % einen vergleichsweise günstigen Einstieg in einen defensiven Pharmawert — allerdings belasten auslaufende Patente und fehlende Cashflow-Transparenz das Bild erheblich.

Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.