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Glencore PLC

GLEN.LSE

Basic MaterialsLSE · GB
565,70 GBX+0,93 %
AI-generierte Analyse· 11.4.2026

Unternehmensprofil

Stell dir vor, fast jede Kupfermine, jede Kobaltquelle und jede Kohlelieferung weltweit läuft irgendwo durch einen einzigen Händler — das ist das Geschäft hier. Glencore verdient sein Geld nicht nur damit, Rohstoffe aus der Erde zu holen, sondern vor allem damit, sie rund um den Globus zu kaufen, zu verkaufen und zu liefern — ein bisschen wie ein gigantischer Großhändler für die Industrie der Welt. Mit einem Jahresumsatz von über 130 Milliarden Dollar ist das Handelsvolumen größer als das Bruttoinlandsprodukt vieler europäischer Länder.

Kennzahlen

Umsatz

130,7 Mrd. USD

Riesiger Umsatz, aber fast kein Gewinn — das Handelsgeschäft frisst fast alles auf.

Gewinnmarge

0,15%

Von 1.000 Euro Umsatz bleiben 1,50 Euro Gewinn — extrem dünn.

Aktuelles KGV

282,9x

Die Aktie kostet aktuell fast das 283-fache des Jahresgewinns — historisch sehr hoch.

Forward-KGV (erwartetes KGV für kommendes Jahr)

16,2x

Analysten erwarten deutlich höhere Gewinne — dann wäre die Bewertung wieder normal.

Dividendenrendite

3,03%

Für je 1.000 Euro investiert bekommt man rund 30 Euro Dividende pro Jahr.

Stärken

  • Das Forward-KGV von 16,2 zeigt: Analysten erwarten, dass die Gewinne in den nächsten Monaten stark zulegen. Wenn das stimmt, wäre die Aktie zum aktuellen Preis vergleichsweise günstig bewertet.
  • Die Dividendenrendite liegt bei 3,03% — das bedeutet, Anleger bekommen regelmäßige Ausschüttungen, auch ohne Kursgewinne. Gerade für ein Rohstoffunternehmen mit schwankenden Gewinnen ist das ein konkreter Puffer.
  • Das Kurs-Umsatz-Verhältnis (Preis der Aktie geteilt durch den Umsatz pro Aktie) liegt bei nur 0,27 — für jeden Dollar Umsatz zahlt man also gerade einmal 27 Cent. Das ist sehr niedrig und zeigt, wie günstig die Aktie gemessen am Umsatz bewertet ist.

Risiken

  • Die aktuelle Gewinnmarge liegt bei gerade einmal 0,15% — das bedeutet, selbst kleine Preisschwankungen bei Kupfer, Kobalt oder Kohle können den Gewinn fast vollständig auslöschen. Das macht das Unternehmen extrem anfällig für Rohstoffpreiseinbrüche.
  • Das aktuelle KGV von 282,9 ist auf den ersten Blick erschreckend hoch. Das liegt daran, dass der Gewinn gerade auf einem sehr niedrigen Niveau ist — die gesamte Bewertung hängt daran, dass die Gewinne tatsächlich so stark steigen wie Analysten hoffen. Wenn das nicht passiert, ist die Aktie zu teuer.
  • Der Beta-Wert von 0,55 zeigt zwar, dass die Aktie weniger stark schwankt als der Gesamtmarkt — trotzdem ist Glencore direkt von politischen Entscheidungen, Exportverboten und Umweltregulierungen in Ländern wie Demokratische Republik Kongo oder Australien abhängig, die sich kaum vorhersagen lassen.

Bewertung

Das aktuelle KGV von 282,9 klingt extrem, spiegelt aber vor allem den kurzfristigen Gewinneinbruch wider. Das Forward-KGV von 16,2 — also die Bewertung auf Basis der für nächstes Jahr erwarteten Gewinne — ist dagegen vergleichbar mit Rio Tinto (ca. 13x) oder BHP (ca. 14x) und liegt damit leicht darüber, aber im normalen Bereich für die Branche. Der PEG-Wert (Verhältnis von Bewertung zu erwartetem Wachstum — unter 1 gilt als günstig) liegt bei 0,25, was darauf hindeutet, dass das erwartete Gewinnwachstum aktuell nicht im Kurs eingepreist ist. Ein Analysten-Kursziel ist in den vorliegenden Daten nicht angegeben.

Fazit

Wer darauf setzt, dass die Rohstoffpreise und damit Glencores Gewinne sich erholen, bekommt die Aktie aktuell mit einem Forward-KGV von 16,2 und einer Dividende von 3% — wer darauf setzt, dass die Margen mit 0,15% dauerhaft so dünn bleiben, sieht eine gefährlich teure Aktie mit einem aktuellen KGV von fast 283.

Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.