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Fresenius SE & Co. KGaA

FRE.XETRA

HealthcareXETRA · DE
44,70 €+0,45 %
AI-generierte Analyse· 11.4.2026

Unternehmensprofil

Wenn in Deutschland jemand zur Dialyse muss, passiert das oft in einer Fresenius-Klinik — das Unternehmen betreibt weltweit über 4.000 Dialysezentren und versorgt chronisch nierenkranke Patienten. Gleichzeitig stellt Fresenius die Geräte und Medikamente her, die für diese Behandlungen nötig sind. Mit 6,2 Milliarden Euro Jahresumsatz verdient das Unternehmen an einem Gesundheitsproblem, das mit dem Alter zunimmt — und bei dem Patienten oft jahrelang dieselbe Behandlung brauchen.

Kennzahlen

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

16,4

Anleger zahlen das 16-fache des Jahresgewinns für die Aktie — das ist günstiger als viele andere Gesundheitsunternehmen, die oft bei 20-25 liegen.

Gewinnmarge

5,5%

Von jedem Euro Umsatz bleiben 5,5 Cent als Gewinn übrig — für ein Gesundheitsunternehmen ist das relativ wenig, da hier oft 10-15% üblich sind.

Eigenkapitalrendite (ROE)

8,0%

Das Unternehmen erwirtschaftet 8% Rendite auf das eingesetzte Eigenkapital — ein solider, aber nicht außergewöhnlicher Wert für die Branche.

Dividendenrendite

2,4%

Die Aktie zahlt 2,4% Dividende pro Jahr — mehr als deutsche Staatsanleihen, aber weniger als viele andere Dividendentitel.

PEG-Verhältnis

0,38

Das Verhältnis von Bewertung zu Wachstum liegt unter 1,0 — das deutet darauf hin, dass die Aktie günstig bewertet sein könnte.

Stärken

  • Defensive Geschäftsmodell: Dialysepatienten brauchen lebenslang regelmäßige Behandlung, was planbare Umsätze bedeutet — das Geschäft ist weniger konjunkturabhängig als andere Branchen.
  • Günstige Bewertung: Bei einem KGV von 16,4 ist die Aktie deutlich günstiger als viele Konkurrenten im Gesundheitswesen, die oft über 20 liegen.
  • Demografischer Rückenwind: Eine alternde Gesellschaft bedeutet mehr chronisch Kranke und damit mehr potentielle Patienten für Fresenius' Dialysezentren.

Risiken

  • Niedrige Gewinnmarge von nur 5,5%: Das zeigt, dass Fresenius unter Kostendruck steht — möglicherweise durch Regulierung oder starken Wettbewerb bei den Behandlungspreisen.
  • Fehlende Wachstumsdaten: Die verfügbaren Zahlen zeigen kein Umsatzwachstum, was in einer wachsenden Gesundheitsbranche ein Warnsignal sein könnte.
  • Regulierungsrisiko: Als Gesundheitsdienstleister ist Fresenius stark von staatlichen Erstattungsregeln abhängig — Kürzungen bei Krankenkassen können die Gewinne schnell schrumpfen lassen.

Bewertung

Mit einem aktuellen KGV von 16,4 und einem Forward-KGV von 13,1 (Erwartung für das nächste Jahr) ist Fresenius günstiger bewertet als viele Gesundheitsunternehmen. Zum Vergleich: Der US-Dialysekonkurrent DaVita handelt oft bei KGVs über 20. Die günstige Bewertung könnte aber auch Sorgen der Anleger über das Wachstum widerspiegeln.

Fazit

Fresenius bietet Anlegern ein stabiles Geschäft in einem wachsenden Markt zu einer günstigen Bewertung, kämpft aber mit niedrigen Margen und möglichen Wachstumsproblemen.

Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.