Zum Inhalt springen
Fraport AG Logo

Fraport AG

FRA.XETRA

IndustrialsXETRA · DE
79,70 €-0,44 %
AI-generierte Analyse· 11.4.2026

Unternehmensprofil

Wenn du das nächste Mal am Flughafen Frankfurt stehst, schaust du auf ein Unternehmen mit über 1 Milliarde Euro Jahresumsatz. Fraport verdient nicht nur an jedem Passagier, der durch die Terminals läuft, sondern auch an jedem Kaffee, jedem Parkplatz und jeder Landung. Nach den Corona-Jahren kämpft sich das Unternehmen zurück zur Normalität, während es gleichzeitig Flughäfen von Lima bis Manila betreibt.

Kennzahlen

Gewinnspanne

9,6%

Von jedem Euro Umsatz bleiben knapp 10 Cent als Gewinn übrig — für Flughäfen ein ordentlicher Wert, da sie hohe Fixkosten für Gebäude und Infrastruktur haben.

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

17,1

Anleger zahlen das 17-fache des Jahresgewinns für die Aktie — ein moderater Wert für Infrastrukturunternehmen.

Eigenkapitalrendite (ROE)

8,8%

Das Unternehmen erwirtschaftet knapp 9% Rendite auf das eingesetzte Eigenkapital — solide für ein kapitalintensives Geschäft mit Landebahnen und Terminals.

Kurs-Buchwert-Verhältnis

1,37

Die Aktie kostet 37% mehr als der Buchwert des Unternehmens — ein Zeichen dafür, dass der Markt die Vermögenswerte höher bewertet als in der Bilanz stehen.

PEG-Ratio

1,80

Das Verhältnis von Bewertung zu Wachstum liegt bei 1,8 — über dem Idealwert von 1, was bedeutet die Aktie ist eher teuer im Verhältnis zum erwarteten Wachstum.

Stärken

  • Monopolstellung: Als Betreiber des wichtigsten deutschen Flughafens hat Fraport eine natürliche Monopolposition — Airlines können nicht einfach woanders landen wenn sie Frankfurt anfliegen wollen.
  • Diversifizierte Einnahmen: Der Umsatz von 1,09 Milliarden Euro kommt nicht nur von Landegebühren, sondern auch von Shops, Restaurants und Parkhäusern — das macht weniger abhängig von reinen Passagierzahlen.
  • Internationale Präsenz: Durch Beteiligungen an Flughäfen weltweit ist das Unternehmen nicht nur auf den deutschen Markt angewiesen und kann von wachsenden Luftverkehrsmärkten profitieren.

Risiken

  • Hohe Abhängigkeit vom Luftverkehr: Wenn weniger Menschen fliegen (wie während Corona), brechen die Einnahmen drastisch ein — die hohen Fixkosten für Gebäude und Personal laufen aber weiter.
  • Kapitalintensives Geschäft: Flughäfen brauchen ständig teure Investitionen in Terminals und Infrastruktur, was die Gewinne belastet und das Unternehmen anfällig für Zinserhöhungen macht.
  • Regulierungsrisiko: Die Gebühren die Airlines zahlen müssen werden oft staatlich reguliert — höhere Kosten lassen sich nicht immer an die Kunden weiterreichen.

Bewertung

Mit einem KGV von 17,1 ist Fraport moderat bewertet — zum Vergleich handelt der spanische Flughafenbetreiber Aena bei etwa 15. Das Forward-KGV von 17,5 zeigt, dass Analysten für das kommende Jahr ähnliche Gewinne erwarten. Die PEG-Ratio von 1,8 deutet darauf hin, dass die Aktie im Verhältnis zum erwarteten Wachstum eher teuer ist.

Fazit

Fraport bietet als Monopolist am wichtigsten deutschen Flughafen stabile Cashflows mit Erholungspotenzial, ist aber stark abhängig vom Luftverkehr und muss hohe Investitionen stemmen.

Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.