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Evonik Industries AG

EVK.XETRA

Basic MaterialsXETRA · DE
17,36 €+0,93 %
AI-generierte Analyse· 11.4.2026

Unternehmensprofil

Aus Kohle und Erdöl entstehen nicht nur Benzin und Plastikflaschen, sondern auch hochspezialisierte Chemikalien für Autoreifen, Medikamente oder Kosmetik. Evonik produziert solche Spezialchemikalien, die oft nur wenige Gramm pro Produkt ausmachen, aber entscheidend für die Funktion sind. Mit 3,4 Milliarden Euro Umsatz gehört das Essener Unternehmen zu den größeren Playern in diesem Nischenmarkt.

Kennzahlen

KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis)

30,5x

Anleger zahlen das 30-fache des Jahresgewinns für eine Aktie — deutlich über dem Chemie-Durchschnitt von etwa 15x, was auf hohe Erwartungen hindeutet.

Gewinnmarge

1,9%

Von jedem Euro Umsatz bleiben nur 1,9 Cent als Gewinn übrig — sehr niedrig für Spezialchemikalien, wo 8-15% normal wären.

Dividendenrendite

5,8%

Die Aktie zahlt fast 6% Dividende pro Jahr — deutlich über dem DAX-Durchschnitt von 3%, könnte aber ein Warnsignal für Wachstumsprobleme sein.

Kurs-Buchwert-Verhältnis

0,82x

Die Aktie kostet weniger als der Buchwert des Unternehmens — entweder ein Schnäppchen oder der Markt zweifelt an der Substanz.

Beta-Faktor

0,52

Die Aktie schwankt nur halb so stark wie der Gesamtmarkt — typisch für defensive Chemieunternehmen, aber auch Zeichen für wenig Wachstumsfantasie.

Stärken

  • Defensive Geschäftsstruktur: Der Beta-Faktor von 0,52 zeigt, dass Evonik auch in Marktkrisen stabiler läuft als der Durchschnitt — gut für sicherheitsorientierte Anleger.
  • Attraktive Dividende: 5,8% Dividendenrendite bieten regelmäßige Erträge, auch wenn der Aktienkurs stagniert.
  • Günstige Bewertung: Das Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,82 deutet darauf hin, dass die Aktie unter ihrem rechnerischen Wert gehandelt wird.

Risiken

  • Dramatisch niedrige Profitabilität: Mit nur 1,9% Gewinnmarge verdient Evonik extrem wenig — Spezialchemie-Konkurrenten schaffen oft das Vierfache.
  • Überteuerte Bewertung trotz schwacher Zahlen: Ein KGV von 30,5 bei mickrigen Gewinnen ist schwer zu rechtfertigen — normal wären 15-20x bei dieser Branche.
  • Kein Cashflow-Wachstum: Freier Cashflow liegt bei null, was bedeutet, dass alle Gewinne sofort wieder investiert werden müssen — schlecht für Dividendensicherheit.

Bewertung

Das Forward-KGV von 19,9 ist immer noch hoch für die Chemiebranche, wo Konkurrenten wie BASF bei 12-15x handeln. Die Analysten erwarten offenbar eine deutliche Gewinnverbesserung, die sich in den aktuellen Zahlen aber nicht abzeichnet.

Fazit

Evonik bietet eine hohe Dividende und defensive Stabilität, kämpft aber mit extrem niedrigen Margen und einer für die schwachen Fundamentaldaten zu hohen Bewertung.

Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.