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EOAN.XETRA

UtilitiesXETRA · DE
19,59 €-1,19 %
AI-generierte Analyse· 11.4.2026

Unternehmensprofil

Während andere Energiekonzerne noch mit Kohle und Gas kämpfen, hat sich E.ON komplett auf Stromnetze und Kundenlösungen fokussiert – die Kraftwerke wurden 2020 abgespalten. Mit 21,2 Milliarden Euro Umsatz betreibt das Unternehmen die Stromleitungen für 47 Millionen Kunden in Europa und verkauft ihnen Energie, Wärmepumpen und Solarpanels. Das ist wie der Wandel vom Kohle-Bergbau zum reinen Rohrleitungs- und Servicebetrieb.

Kennzahlen

KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis)

29,7x

Anleger zahlen fast 30 Euro für jeden Euro Jahresgewinn – das ist für einen Versorger recht teuer, da diese meist zwischen 10-20x gehandelt werden.

Forward-KGV

14,6x

Basierend auf erwarteten Gewinnen wird die Aktie deutlich günstiger – das deutet auf kräftige Gewinnsteigerungen in den nächsten Jahren hin.

Gewinnmarge

2,2%

Von jedem Euro Umsatz bleiben nur 2,2 Cent als Gewinn – das ist selbst für Versorger niedrig und zeigt die aktuell schwierige Ertragslage.

Dividendenrendite

2,9%

Die jährliche Dividende bringt knapp 3% Rendite – weniger als früher, aber für Versorger noch solide.

Eigenkapitalrendite (ROE)

9,1%

Das Unternehmen erwirtschaftet 9,1% Rendite auf das Eigenkapital – ein ordentlicher Wert, der zeigt dass das Geschäft profitabel läuft.

Stärken

  • Transformation zum zukunftsfähigen Netzgeschäft: E.ON hat sich von schwankungsanfälligen Kraftwerken getrennt und fokussiert sich auf stabile Stromnetze – ein Geschäft mit planbaren Einnahmen durch regulierte Netzentgelte.
  • Erwartete Gewinnverdopplung: Das Forward-KGV von 14,6 gegenüber dem aktuellen KGV von 29,7 deutet darauf hin, dass Analysten eine Gewinnverdopplung in den nächsten Jahren erwarten.
  • Stabile Marktposition in wachsenden Bereichen: Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien und E-Mobilität steigt der Bedarf an intelligenten Stromnetzen und Kundenlösungen – E.ONs Kerngeschäft.

Risiken

  • Sehr niedrige Gewinnmarge von nur 2,2%: Das zeigt, wie schwer es aktuell ist, aus dem Umsatz Gewinn zu generieren – kleine Kostensteigerungen können die Profitabilität stark belasten.
  • Hohe aktuelle Bewertung: Mit einem KGV von 29,7 ist die Aktie teuer für einen Versorger und lässt wenig Raum für Enttäuschungen bei den erwarteten Gewinnsteigerungen.
  • Regulierungsrisiko: Als Netzbetreiber hängt E.ON stark von politischen Entscheidungen über Netzentgelte und Energiewende-Kosten ab, die sich schnell ändern können.

Bewertung

Mit einem aktuellen KGV von 29,7 ist E.ON deutlich teurer bewertet als andere deutsche Versorger wie RWE (8x) oder EnBW (12x). Das Forward-KGV von 14,6 zeigt aber, dass Analysten kräftige Gewinnsteigerungen erwarten. Die PEG-Ratio (Verhältnis von Bewertung zu Wachstum) von 6,3 liegt weit über 2 und gilt damit als sehr teuer.

Fazit

E.ON bietet durch die Fokussierung auf zukunftsfähige Netzinfrastruktur langfristige Chancen in der Energiewende, ist aber aktuell sehr teuer bewertet und hängt stark davon ab, dass die erwarteten Gewinnsteigerungen auch eintreten.

Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.