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Eni S.p.A.

ENI.MI

EnergyMI · IT
23,95 €-1,96 %
AI-generierte Analyse· 11.4.2026

Unternehmensprofil

Hinter dieser Aktie steckt ein italienischer Energiekonzern, der gleichzeitig Öl fördert, Gas verkauft, Tankstellen betreibt und Strom aus erneuerbaren Quellen produziert — alles unter einem Dach. Was viele nicht wissen: Eni macht pro Euro Umsatz gerade nur 3 Cent Gewinn, was für einen Ölkonzern ungewöhnlich niedrig ist und zeigt, wie stark die gefallenen Energiepreise der letzten Monate auf das Ergebnis drücken. Trotzdem kostet die Aktie mit 23,95 Euro weniger als ihr Umsatz pro Aktie — das passiert bei Unternehmen mit stabilen Einnahmen selten.

Kennzahlen

Aktuelles Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

30,7x

Du zahlst heute das 30,7-fache des aktuellen Jahresgewinns — für einen Ölkonzern ist das teuer. Typische Ölwerte liegen eher bei 8–12x, was zeigt, dass der aktuelle Gewinn vorübergehend gedrückt sein dürfte.

Erwartetes KGV für das nächste Jahr (Forward-KGV)

13,7x

Analysten erwarten, dass der Gewinn bald deutlich steigt — das Forward-KGV von 13,7x liegt schon viel näher am Branchendurchschnitt und deutet darauf hin, dass die aktuelle Bewertung günstiger aussieht als sie auf den ersten Blick wirkt.

Dividendenrendite

4,3%

Für jeden 1.000 Euro, die du investierst, bekommst du aktuell 43 Euro Dividende pro Jahr ausgezahlt — das ist mehr als ein Tagesgeldkonto bei den meisten Banken zurzeit bietet.

Gewinnmarge

3,1%

Von jedem Euro Umsatz bleiben nur 3 Cent als Gewinn übrig — bei einem integrierten Energiekonzern ist das sehr wenig und spiegelt die schwachen Energiepreise wider, nicht ein strukturelles Problem.

Kurs-Buchwert-Verhältnis (Preis im Vergleich zum buchhalterischen Wert des Unternehmens)

1,5x

Die Aktie kostet das 1,5-fache dessen, was das Unternehmen laut Buchhaltung wert ist — das ist für einen Ölkonzern moderat und bedeutet, dass du nicht stark überbezahlst für das vorhandene Vermögen.

Stärken

  • Niedrige Kursschwankungen: Ein Beta-Wert von 0,26 bedeutet, dass die Aktie historisch nur etwa ein Viertel so stark schwankt wie der Gesamtmarkt. Wenn der Markt 10% einbricht, hat Eni sich im Schnitt nur um 2,6% bewegt — das macht die Aktie ruhiger im Depot.
  • Attraktive Dividende bei günstiger Bewertung: Mit einer Dividendenrendite von 4,3% und einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 0,84 — das heißt, du zahlst weniger als einen Euro für einen Euro Jahresumsatz — ist die Aktie im Verhältnis zu ihren Einnahmen günstig bewertet.
  • Erwarteter Gewinnanstieg eingepreist: Das aktuelle KGV von 30,7x sieht teuer aus, aber das Forward-KGV von 13,7x zeigt, dass Analysten für das kommende Jahr deutlich höhere Gewinne erwarten — die aktuelle Schwäche gilt als temporär, nicht als strukturell.

Risiken

  • Ölpreisabhängigkeit ohne Absicherung: Mit einer Gewinnmarge von nur 3,1% hat Eni kaum Puffer, wenn der Ölpreis weiter fällt. Das Umsatzwachstum liegt bei 0% — der Konzern tritt auf der Stelle, und sinkende Energiepreise könnten die Marge schnell ins Negative drücken.
  • Hohe Bewertung bei schwachen aktuellen Zahlen: Ein KGV von 30,7x für einen Ölkonzern ist nur dann gerechtfertigt, wenn die Gewinne wirklich so stark steigen wie erwartet. Enttäuscht Eni die Erwartungen, kann die Aktie schnell neu — und tiefer — bewertet werden.
  • Energiewende als strukturelles Risiko: Eni steckt wie alle integrierten Ölkonzerne mitten im Umbau des Geschäftsmodells Richtung Erneuerbarer Energien. Dieser Umbau kostet Geld, dauert Jahre und bietet bisher deutlich niedrigere Margen als das klassische Ölgeschäft — das drückt auf die Profitabilität in der Übergangsphase.

Bewertung

Das aktuelle KGV liegt bei 30,7 — das klingt teuer, erklärt sich aber durch vorübergehend niedrige Gewinne. Das Forward-KGV von 13,7x, also die Bewertung auf Basis der für nächstes Jahr erwarteten Gewinne, ist deutlich moderater. Zum Vergleich: TotalEnergies, der französische Konkurrent, wird aktuell mit einem Forward-KGV von rund 8–9x gehandelt, Shell liegt bei ähnlichen Werten — Eni ist damit noch etwas teurer als direkte Konkurrenten, was nur dann Sinn ergibt, wenn der erwartete Gewinnanstieg tatsächlich eintritt. Ein Analysten-Kursziel ist in den vorliegenden Daten nicht enthalten.

Fazit

Eni bietet eine Dividendenrendite von 4,3% und niedrige Kursschwankungen als Stabilitätsanker, trägt aber das Risiko, dass die erwartete Gewinnverbesserung ausbleibt — und die aktuell teure Bewertung dann ohne Fundament dasteht.

Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.