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Enel SpA

ENEL.MI

UtilitiesMI · IT
9,87 €-0,10 %
AI-generierte Analyse· 11.4.2026

Unternehmensprofil

Strom und Gas für über 70 Millionen Haushalte in mehr als 30 Ländern — Enel ist so etwas wie der Vermieter der Energieinfrastruktur Europas und Lateinamerikas: Die Leitungen gehören dem Unternehmen, und die Menschen zahlen jeden Monat ihre Rechnung, egal wie die Börsenlage ist. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 98 Milliarden Euro ist Enel größer als die Deutsche Telekom — und trotzdem kennt sie kaum jemand außerhalb der Finanzwelt. Das Besondere: Fast die Hälfte des Stroms kommt aus erneuerbaren Quellen, womit Enel früher als die meisten Versorger auf Wind und Solar umgeschwenkt ist.

Kennzahlen

Aktuelles KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis)

25,3x

Für jeden Euro Jahresgewinn zahlst du aktuell 25,30 Euro — das ist für einen Energieversorger vergleichsweise hoch, aber das Forward-KGV zeigt, dass Analysten für die nächsten Monate deutlich mehr Gewinn erwarten.

Forward-KGV (erwartetes KGV auf Basis der Gewinnprognosen)

13,7x

Wenn die Gewinnprognosen stimmen, fällt die Bewertung auf 13,7 — das wäre für einen Versorger ein normales bis günstiges Niveau und zeigt, dass der aktuelle Kurs viel Vertrauen in bessere Gewinne voraussetzt.

Dividendenrendite

4,96 %

Fast 5 % Ausschüttung pro Jahr — deutlich mehr als ein Tagesgeldkonto aktuell bringt und einer der Hauptgründe, warum Anleger Versorgungsaktien kaufen.

Eigenkapitalrendite (ROE — wie viel Gewinn das Unternehmen aus seinem Eigenkapital herausholt)

11,7 %

Von 100 Euro eigenem Kapital erwirtschaftet Enel 11,70 Euro Gewinn — solide für einen kapitalintensiven Versorger mit viel Infrastruktur, aber kein außergewöhnlicher Wert.

Kurs-Umsatz-Verhältnis (wie viel Anleger pro Euro Umsatz zahlen)

1,22x

Du zahlst 1,22 Euro für jeden Euro Umsatz, den Enel macht — das ist niedrig und typisch für Versorger, die zwar viel umsetzen, aber nach Kosten wenig davon behalten.

Stärken

  • Verlässliche Einnahmen durch Netzinfrastruktur: Energienetze sind regulierte Monopole — in den Regionen, wo Enel die Leitungen betreibt, gibt es keinen Wettbewerb. Das bedeutet planbare Einnahmen, die nicht davon abhängen, ob die Wirtschaft gerade boomt oder lahmt.
  • Hohe Dividende von knapp 5 %: Mit einer Dividendenrendite von 4,96 % schüttet Enel deutlich mehr aus als der europäische Durchschnitt im Aktienmarkt. Wer auf regelmäßige Auszahlungen setzt, bekommt hier ohne komplizierte Strategie laufende Erträge.
  • Günstigere Bewertung als der Kurs zeigt: Das Forward-KGV von 13,7 liegt deutlich unter dem aktuellen KGV von 25,3. Das deutet darauf hin, dass Analysten für die kommenden Quartale einen deutlichen Gewinnanstieg erwarten — falls dieser eintritt, wirkt die Aktie zum heutigen Kurs im Rückblick günstig.

Risiken

  • Gewinnmarge ist dünn: Von jedem Euro Umsatz bleiben nur 5,26 Cent als Gewinn übrig. Bei den meisten Technologieunternehmen sind es 20–40 Cent. Das bedeutet: Steigen die Kosten für Rohstoffe, Zinsen oder Wartung auch nur ein bisschen, kann der Gewinn schnell wegschmelzen.
  • Das PEG-Ratio (Verhältnis von Bewertung zu Wachstum — ein Wert unter 1 gilt als günstig, über 2 als teuer) liegt bei 8,16: Das ist extrem hoch und zeigt, dass die Aktie gemessen am aktuellen Gewinnwachstum sehr teuer bewertet ist. Wer heute kauft, zahlt einen hohen Aufpreis dafür, dass das Wachstum in Zukunft kommt — und das ist noch nicht sicher.
  • Kein ausgewiesenes Umsatzwachstum: Die Umsatzwachstumsrate liegt bei 0 %. Enel dreht im Moment auf der Stelle, was Neukunden und neue Erlöse angeht. Für eine Aktie mit KGV von 25 ist das eine schwache Grundlage — da muss die Gewinnverbesserung aus Kostensenkungen oder regulatorischen Anpassungen kommen, nicht aus echtem Wachstum.

Bewertung

Das aktuelle KGV von 25,3 bedeutet: Du zahlst 25-mal den Jahresgewinn für eine Aktie — für einen Energieversorger ist das überdurchschnittlich teuer. Zum Vergleich: Der französische Versorger Engie wird aktuell mit einem KGV von rund 12–14 gehandelt, RWE aus Deutschland mit rund 8–10. Das Forward-KGV von 13,7 zeigt allerdings, dass Analysten einen deutlichen Gewinnanstieg in den nächsten 12 Monaten einpreisen — tritt dieser ein, relativiert sich die hohe Bewertung. Ein offizielles Analysten-Kursziel ist in den vorliegenden Daten nicht enthalten.

Fazit

Enel bietet eine attraktive Dividende von knapp 5 % und planbare Einnahmen durch Infrastruktur, die niemand einfach ersetzen kann — aber wer heute kauft, zahlt mit einem KGV von 25 und einem PEG-Ratio von über 8 einen hohen Preis für Gewinne, die noch nicht da sind.

Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.