Danone SA
BN.PA
Unternehmensprofil
Ein Lebensmittelkonzern, der Joghurt, Wasser und Babynahrung verkauft — klingt unsexy, ist aber ein Milliardengeschäft mit stabilen Einnahmen. Das Besondere: Danone verdient mit sehr dünnen Margen (6,7 Cent Gewinn pro Euro Umsatz), muss also riesige Mengen verkaufen, um profitabel zu sein. Das macht das Unternehmen anfällig für Preissteigerungen bei Rohstoffen und Energie.
Kennzahlen
Gewinnmarge
6,7%
Von jedem Euro Umsatz bleiben 6,7 Cent als Gewinn — bei Konsumgüterhersteller typisch, aber eng kalkuliert. Eine Rohstoffkrise kann diese Marge schnell aufzehren.
KGV (aktuell) / Forward-KGV (nächstes Jahr)
24,5x / 18,8x
Die Aktie kostet das 24,5-fache des aktuellen Gewinns — das ist teuer für ein Lebensmittelunternehmen, das kaum wächst. Zum Vergleich: Nestlé (ähnlich groß, ähnliche Branche) liegt bei rund 20x. Die Forward-KGV deutet an, dass Analysten 2025 mit höheren Gewinnen rechnen.
PEG-Ratio (Bewertung vs. Wachstum)
2,73
Diese Kennzahl vergleicht die Bewertung mit dem erwarteten Wachstum — unter 1 gilt als günstig, über 2 als teuer. Bei 2,73 zahlt man deutlich mehr als das Wachstum rechtfertigt. Das Unternehmen wächst wenig, wird aber teuer bewertet.
Eigenkapitalrendite (ROE)
10,8%
Das ist schwach: Von jedem Euro Eigenkapital wirft das Unternehmen nur 10,8 Cent Gewinn ab. Zum Vergleich: Gute Unternehmen schaffen 15–20%. Das bedeutet, dass Danone sein Kapital nicht besonders effizient einsetzt.
Preis-zu-Umsatz-Verhältnis
1,62x
Die Börse bewertet Danone mit dem 1,62-fachen des Jahresumsatzes (13,5 Mrd. Euro). Das ist moderat, zeigt aber: Investoren zahlen einen Aufschlag für Stabilität, nicht für Wachstum.
Stärken
- Stabiler Umsatz und Absatz: Bei einer Größe von 13,5 Milliarden Euro Umsatz jährlich ist Danone zu groß, um schnell zu scheitern. Joghurt und Wasser sind alltägliche Produkte, die Menschen kaufen, egal ob Krise ist oder nicht.
- Niedrige Verschuldung: Das Unternehmen hat ein Schulden-zu-Eigenkapital-Verhältnis von 0 (laut Daten) — das bedeutet, dass Danone praktisch schuldenfrei ist und nicht unter Zinslasten leidet.
- Dividende: Mit einer Dividendenrendite von 3,3% bekommen Anleger regelmäßig Geld zurück — das ist für ein Unternehmen ohne großes Wachstum attraktiv.
Risiken
- Sehr dünne Gewinnmargen machen Danone anfällig: Bei nur 6,7% Gewinnmarge sind die Kosten knapp kalkuliert. Steigen Rohstoffpreise oder Energie, schrumpfen die Gewinne schnell — das ist auch 2022–2023 passiert.
- Schwache Eigenkapitalrendite von 10,8% zeigt ineffiziente Kapitalnutzung: Das Unternehmen verdient zu wenig mit dem Geld, das Anteilseigner investiert haben. Ein besseres Management könnte diese Quote auf 15%+ hochfahren.
- Hohe Bewertung trotz Nullwachstum: Mit einem KGV von 24,5x und einer PEG-Ratio von 2,73 zahlt man für einen Konzern, der kaum wächst. Dreht die Stimmung gegen defensive Aktien, könnte die Bewertung einbricht — ähnlich wie 2022.
Bewertung
Danone kostet das 24,5-fache des aktuellen Gewinns (KGV 24,5x), wird aber nächstes Jahr billiger bewertet mit 18,8x — Analysten erwarten also Gewinnwachstum. Zum Vergleich: Nestlé handelt bei etwa 20x KGV, wächst aber schneller. Die PEG-Ratio von 2,73 signalisiert, dass Danone zu teuer für sein Wachstumstempo ist — normalerweise zahlt man diese Prämie nur für schnell wachsende Konzerne. Ohne Analysten-Kursziel in den Daten: Die Aktie müsste zum Forward-KGV von 18,8x deutlich günstiger werden, um günstig zu wirken.
Fazit
Danone ist ein stabiler, aber langsam wachsender Lebensmittelhersteller, dessen dünne Gewinne anfällig für Rohstoffchaos sind — die aktuelle Bewertung von KGV 24,5x wirkt für diese Qualität hoch.
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