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Atlas Copco AB Series A

ATCO-A.ST

IndustrialsST · SE
179,50 SEK+0,84 %
AI-generierte Analyse· 11.4.2026

Unternehmensprofil

Ein schwedisches Unternehmen, das Kompressoren und Pumpen für Industrien wie Bergbau, Öl und Gas sowie Fertigung baut — statt selbst Fabriken zu betreiben, konzentriert es sich auf hochwertige Maschinenkonstruktion. Mit einem Umsatz von 42,8 Mrd. SEK gehört es zu den größten Spezialmaschinen-Herstellern in Europa, verdient aber überproportional viel: 15,7 Cent bleiben von jedem verkauften Krone als Gewinn übrig (typische Industriefirmen haben 5–10 Cent).

Kennzahlen

Gewinnmarge (wie viel vom Umsatz bleibt als Gewinn)

15,7%

Deutlich höher als der Industriedurchschnitt von 5–10%, deutet auf effiziente Produktion hin.

KGV (wie teuer die Aktie relativ zum Gewinn ist)

33,1x

Forward-KGV von 28,2x zeigt Erwartung sinkender Bewertung; zum Vergleich: DAX liegt bei 15–18x.

PEG-Ratio (Bewertung gemessen am erwarteten Wachstum)

3,08

Über 2,0 gilt als teuer — Anleger zahlen hier viel für zukünftiges Wachstum, nicht für heutigen Gewinn.

Eigenkapitalrendite (wie viel Gewinn das Unternehmen aus Eigenkapital erwirtschaftet)

23,6%

Hohe Rentabilität, aber Vorsicht: Aktienrückkäufe verkleinern buchhalterisch das Eigenkapital und blasen diese Quote optisch auf.

Price-to-Sales (Bewertung geteilt durch Umsatz)

5,2x

Doppelt so hoch wie bei typischen Maschinenbauern; deutet darauf hin, dass Märkte großes Wachstum einpreisen.

Stärken

  • Gewinnmarge von 15,7% ist für Maschinenbau ungewöhnlich hoch — zeigt, dass das Unternehmen seine Produkte teuer verkaufen kann, weil Kunden dafür zahlen. Das ist Zeichen echter Qualität, nicht nur billiger Massenproduktion.
  • Schuldenquote von 0 — Atlas Copco finanziert sich vollständig durch eigenes Geld, nicht durch Kreditaufnahmen. Das gibt in Wirtschaftskrisen großen Spielraum zum Reagieren oder Übernahmen zu machen.
  • ROE von 23,6% ist solid und nicht durch extreme Verschuldung erklärt (wie bei manchen Finanzunternehmen möglich) — das Unternehmen verdient tatsächlich überdurchschnittlich viel mit seinem Kapital.

Risiken

  • KGV von 33,1x ist sehr hoch (DAX-Schnitt: 15–18x) — Anleger zahlen dreimal so viel pro Euro Gewinn wie in Standard-Aktien. Das bedeutet: Selbst kleine negative Überraschungen können den Kurs stark drücken, weil wenig Sicherheitsabstand eingepreist ist.
  • PEG-Ratio von 3,08 signalisiert überteuerte Bewertung relativ zum erwarteten Wachstum — Börse preist massive zukünftige Gewinne ein, die eintreten müssen, damit die Aktie nicht fällt.
  • Hohe Abhängigkeit von Konjunktur und Investitionen in Industrien wie Bergbau und Öl/Gas — wenn Rohstoffpreise fallen oder Industrien schwächeln, sinkt die Nachfrage schnell. Die Forward-KGV von 28,2x deutet an, dass Analysten mit sinkendem Gewinn in den kommenden 12 Monaten rechnen.

Bewertung

Das KGV von 33,1x ist deutlich höher als bei Wettbewerbern wie Sulzer (KGV ca. 20–22x) oder Ingersoll Rand (KGV ca. 18–20x). Das Forward-KGV von 28,2x zeigt, dass Anleger für 2025 mit niedrigeren Gewinnen rechnen als heute. Das PEG-Ratio von 3,08 deutet darauf hin, dass die aktuelle Bewertung das erwartete Wachstum nicht rechtfertigt — bei einem fairen Wert liegt die PEG-Ratio zwischen 1,0 und 2,0. Ein Analysten-Kursziel ist in den Daten nicht vorhanden.

Fazit

Atlas Copco verdient außergewöhnlich viel pro Euro Umsatz und schuldenlos, was Qualität signalisiert — aber die Bewertung von 33x Gewinn preist bereits massive Erfolge ein, weshalb das Risiko von Enttäuschungen groß ist.

Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.