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ASML Holding N.V.

ASML.AS

TechnologyAS · NL
1.270,00 €+2,85 %
AI-generierte Analyse· 11.4.2026

Unternehmensprofil

Dieses Unternehmen verkauft die Maschinen, mit denen Chips hergestellt werden — nicht die Chips selbst. Stellt dir vor: Während alle über Apple oder Samsung reden, verdient dieses Unternehmen Milliarden daran, dass diese Firmen überhaupt Chips produzieren können. Mit einer Marktkapitalisierung von 493 Milliarden Euro ist es eines der wertvollsten Technologieunternehmen Europas, obwohl die meisten Menschen seinen Namen nie gehört haben.

Kennzahlen

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

51,4x

Die Aktie kostet das 51-Fache des Jahresgewinns — deutlich teurer als der breite Markt (Durchschnitt: 15–20x). Das funktioniert nur, wenn die Gewinne in den nächsten Jahren stark wachsen. Das Forward-KGV von 41,8x deutet an, dass Analysten mit fallenden Gewinnen rechnen, was die hohe aktuelle Bewertung rechtfertigen soll.

Eigenkapitalrendite (ROE)

50,5%

Von jedem Euro Eigenkapital erwirtschaftet das Unternehmen 50,5 Cent Gewinn pro Jahr — ein extremer Wert. Allerdings: Diese Zahl ist durch aggressive Aktienrückkäufe künstlich aufgebläht, weil das Eigenkapital sinkt, während die Gewinne stabil bleiben. Die echte Rentabilität ist beeindruckend, aber nicht ganz so spektakulär wie die Zahl suggeriert.

Gewinnmarge

29,4%

Von jedem Euro Umsatz bleiben 29 Cent als Gewinn — das ist mehr als das Fünffache dessen, was normale Industrieunternehmen erreichen (4–8%). Das zeigt, dass das Unternehmen ein hochspezialisiertes Monopol hat: Konkurrenz ist praktisch unmöglich, weil die technischen Anforderungen extremer sind.

Schulden-zu-Eigenkapital-Verhältnis

0,0

Das Unternehmen hat quasi keine Schulden und finanziert sich aus dem erwirtschafteten Cashflow. Das ist ein enormer Vorteil: Keine Zinslasten, keine Abhängigkeit von Banken, maximale Flexibilität in Krisenzeiten. Allerdings bedeutet 0% auch, dass das Unternehmen nicht mit günstigen Schulden Rendite verstärkt.

Kurs-Umsatz-Verhältnis

15,1x

Die Marktkapitalisierung ist 15-mal so hoch wie der Jahresumsatz von 9,7 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Apple notiert bei etwa 7–8x. Das spiegelt wider, dass Investoren enormes Wachstum einpreisen — die Frage ist nur, ob Chipfabriken weltweit wirklich so schnell expandieren, dass dieses Wachstum eintritt.

Stärken

  • Quasi-Monopol in der Lithografie-Technologie: Nur dieses Unternehmen kann die teuersten und präzisesten Chipfertigungs-Maschinen bauen. Das erzeugt eine Gewinnmarge von 29,4% — fünfmal höher als Industriedurchschnitt — weil Kunden gar keine Alternative haben.
  • Schuldenfrei mit stabilen Cashflows: Mit einem Schulden-zu-Eigenkapital-Verhältnis von 0,0 hat das Unternehmen maximale finanzielle Flexibilität. Das bedeutet: Auch in einer Rezession kann es investieren und wachsen, während Konkurrenten sparen müssen.
  • Strukturelles Wachstumstreiber: Jedes Jahr müssen Chipfabriken neue Maschinen kaufen, um schneller und effizienter zu produzieren — unabhängig von Konjunktur. Das schafft eine relativ stabile, wiederkehrende Nachfrage, auch wenn einzelne Kunden (wie Intel) schwächeln.

Risiken

  • Extrem hohe Bewertung mit fallenden Erwartungen: Das KGV von 51,4x ist nur gerechtfertigt, wenn Gewinne explodieren. Das Forward-KGV von 41,8x zeigt aber, dass Analysten mit fallenden Gewinnen rechnen — die Aktie ist also teuer für sinkende Profitabilität.
  • Abhängigkeit von wenigen Megakunden: Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) und Samsung produzieren den Großteil aller Chips weltweit — sind also die Hauptkunden. Wenn einer dieser zwei Kunden weniger investiert (wie aktuell bei einer Überproduktion), brechen die Umsätze ein.
  • Geopolitische Risiken: Die USA und China liefern sich einen Chip-Krieg. Das Unternehmen sitzt in den Niederlanden, aber seine Maschinen landen letztlich bei chinesischen oder taiwanesischen Herstellern. Exportbeschränkungen könnten große Aufträge blockieren und das Wachstum bremsen.

Bewertung

Mit einem KGV von 51,4x zahlt man das 2,5–3x dessen, was man bei Intel oder anderen Halbleiterfirmen zahlen würde (KGV ca. 15–20x). Das Forward-KGV von 41,8x ist etwas niedriger, weil Analysten mit sinkenden Gewinnen im nächsten Jahr rechnen. Das PEG-Ratio (Bewertung im Verhältnis zum Wachstum) liegt bei 2,37x — über 2,0 gilt als teuer. Damit zahlt man hier für Qualität und Monopol deutlich Aufschlag, ohne dass klares starkes Wachstum die Bewertung rechtfertigt.

Fazit

Ein hochprofitables Monopol ohne Konkurrenz, das mit 29% Gewinnmarge fast Softwarequalität in Hardwarebusiness bietet, aber zu einem Kurs notiert, der nur bei beschleunigtem Wachstum Sinn macht — während Analysten gleichzeitig mit fallenden Gewinnen rechnen.

Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.