adidas AG
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Während Nike und andere Sportriesen in den USA dominieren, macht Adidas fast die Hälfte seines Umsatzes in Europa — doch genau das wird zum Problem. Der Konzern verkauft jährlich Sportartikel für fast 25 Milliarden Euro, kämpft aber seit dem Russland-Boykott und dem Ende der lukrativen Yeezy-Partnerschaft mit drastisch sinkenden Gewinnen. Das Unternehmen muss beweisen, dass es auch ohne Kanye West profitabel wachsen kann.
Gewinnmarge
5,4%
Von jedem verkauften Euro bleiben nur 5,4 Cent als Gewinn — viel weniger als die 10-15% die gesunde Konsumgüter-Unternehmen schaffen.
KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis)
18,1
Anleger zahlen das 18-fache des Jahresgewinns für eine Aktie — das ist fair bewertet für ein etabliertes Konsumgüter-Unternehmen.
Freier Cashflow
274 Mio. EUR
Das Geld das nach allen Ausgaben und Investitionen übrig bleibt ist erschreckend niedrig für einen 25-Milliarden-Konzern — ein Zeichen für operative Probleme.
Eigenkapitalrendite (ROE)
23,0%
Das Unternehmen erwirtschaftet 23% Rendite auf das Eigenkapital — ein guter Wert, der zeigt dass das Management das Geld der Aktionäre effizient einsetzt.
PEG-Ratio (Bewertung zu Wachstum)
0,75
Bei einem Wert unter 1 gilt die Aktie als günstig bewertet im Verhältnis zum erwarteten Gewinnwachstum — allerdings ist das Wachstum derzeit sehr schwach.
Mit einem KGV von 18,1 und Forward-KGV von 14,9 ist Adidas fair bewertet — Nike handelt bei ähnlich 20-25. Analysten sehen mit einem durchschnittlichen Kursziel von 198,35 Euro noch 47% Aufwärtspotenzial vom aktuellen Kurs. Das setzt aber voraus, dass der Turnaround nach dem Yeezy-Desaster gelingt.
Fazit
Adidas bietet als schuldenfreier Markenkonzern mit günstiger Bewertung Turnaround-Potenzial, kämpft aber mit dramatisch schwachen Cashflows und operativen Problemen nach dem Ende der Yeezy-Partnerschaft.
Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.