Abbott Laboratories
ABT.US
Unternehmensprofil
Wenn du heute einen Schwangerschaftstest machst, liegt die Chance bei etwa 50%, dass er von Abbott stammt. Das Unternehmen stellt nicht nur Medizingeräte her, sondern verdient einen großen Teil seines Geldes mit Babynahrung wie Similac — ein Geschäft, das unabhängig von Wirtschaftskrisen läuft, weil Babys immer essen müssen. Mit 174 Milliarden Dollar Börsenwert ist Abbott größer als viele DAX-Konzerne zusammen.
Kennzahlen
KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis)
27,6
Anleger zahlen das 28-fache des Jahresgewinns — das ist teurer als der Marktdurchschnitt von etwa 15-20, aber typisch für stabile Gesundheitsunternehmen.
Gewinnmarge
14,7%
Von jedem Euro Umsatz bleiben knapp 15 Cent als Gewinn übrig — deutlich mehr als bei den meisten Industrieunternehmen mit 5-8%.
Dividendenrendite
2,3%
Die jährliche Ausschüttung entspricht 2,3% des aktuellen Aktienkurses — weniger als ein Sparbuch, aber Abbott erhöht die Dividende seit Jahrzehnten kontinuierlich.
PEG-Ratio (Verhältnis Bewertung zu Wachstum)
4,2
Werte über 2 gelten als teuer — Abbott wächst zu langsam für seine hohe Bewertung, was auf übertriebene Erwartungen hindeutet.
Eigenkapitalrendite (ROE)
13,0%
Abbott erwirtschaftet 13% Rendite auf das eingesetzte Eigenkapital — ein solider Wert, der zeigt, dass das Management das Geld der Aktionäre effizient einsetzt.
Stärken
- Defensive Geschäfte: Die Gewinnmarge von 14,7% zeigt, wie profitabel Abbotts Produkte sind — Babynahrung und Medizingeräte werden auch in Krisen gekauft.
- Null Schulden: Das Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital liegt bei 0,0 — Abbott kann Krisen problemlos überstehen und hat Spielraum für Investitionen.
- Stabile Ausschüttungen: Mit einer Beta von 0,78 schwankt die Aktie weniger als der Gesamtmarkt — ideal für Anleger, die nachts ruhig schlafen wollen.
Risiken
- Überteuerte Bewertung: Die PEG-Ratio von 4,2 zeigt, dass Anleger zu viel für zu wenig Wachstum zahlen — bei Enttäuschungen kann der Kurs stark fallen.
- Nahe am 52-Wochen-Tief: Der aktuelle Kurs von 100,30 Dollar liegt nur knapp über dem Jahrestief von 99,34 Dollar — das zeigt anhaltenden Verkaufsdruck.
- Regulierungsrisiken: Als Medizinkonzern hängt Abbott von Zulassungsbehörden ab — neue Vorschriften oder gescheiterte Studien können Milliarden kosten.
Bewertung
Mit einem KGV von 27,6 ist Abbott deutlich teurer bewertet als Konkurrenten wie Medtronic (KGV etwa 15) oder Johnson & Johnson (KGV etwa 16). Das Forward-KGV von 23,4 zeigt, dass Analysten mit leicht steigenden Gewinnen rechnen — trotzdem bleibt die Aktie überdurchschnittlich teuer.
Fazit
Abbott bietet defensive Qualität mit stabilen Gewinnen aus Babynahrung und Medizingeräten, aber die hohe Bewertung lässt wenig Spielraum für Enttäuschungen.
Stockly liefert Informationen und Einordnungen, keine Anlageberatung. Alle Analysen sind AI-generiert und können Fehler enthalten. Investitionsentscheidungen triffst du selbst.